In unserer Bildershow zeigen wir die wichtigsten James-Bond-Autos der Geschichte und die Fahrzeuge aus "Skyfall"!
Der Klassiker aus "Goldfinder" und "Feuerball" feierte in "Skyfall" ein Comeback. Schon 1963 hatte Aston Martin seinen DB5 vorgestellt. Der britische Unternehmer David Brown (daher auch das Kürzel DB) hatte das Unternehmen 1947 gekauft und neue Seriensportwagen auf den Weg gebracht.
Die Spezialausrüstung des DB5 wurde unter Federführung des
legendären Bond-Produktionsdesigners Ken Adam entworfen.
So richtig sportlich war der DB5 mit seiner Starrachse nicht.
Der Wagen wurde sogar als Kombi-Version "Shooting Brake" gebaut,
allerdings nur in einer Kleinserie.
Der DB5 hatte einen Sechszylinder-Reihenmotor mit vier Litern
Hubraum und 282 PS.
So sieht James Bond den Innenraum seines DB5: Eine große Uhrensammlung informierte den Piloten über alles Wesentliche.
Der DB5 ersetzte Bonds alten Dienstwagen aus "Liebesgrüße aus Moskau", einen Bentley Mark IV. Der Agent gab den alten Bentley übrigens nur ungern auf.
Sean Connery war der erste Bond. Ihm folgten George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig - und jeder interpretierte die Rolle auf seine Weise. Mit dem DB5 allerdings wird vor allem Sean Connery auf ewig verbunden sein. Zwar hatte er in "Goldeneye" noch einmal einen Kurzauftritt, jedoch erst in "Skyfall" ist er wieder Bonds richtiger Dienstwagen.
Ein Aston Martin Modell steht James Bond hervorragend. Auch wenn es zwischendurch immer wieder andere Hersteller gab, die Bond einen Dienstwagen stellten, wird 007 doch auf ewig mit dem Namen Aston Martin verbunden bleiben.
Der DBS hatte in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" seinen einzigen Auftritt. Er stand mit seiner kantigen Karosserie für eine völlig neue Design-Richtung.
Zur Markteinführung des DBS stand der V8-Motor noch nicht zur
Verfügung, er folgte erst 1969. Damit rannte der Wagen 250
Km/h.
Der DBS machte nicht nur im Bond-Film eine gute Figur. Ebenfalls
berühmt ist der Bahama-gelbe DBS, den Roger Moore alias Brett
Sinclair in der TV-Kultserie "Die Zwei" (The Persuaders)
pilotierte. Ironie des Schicksals: Als James Bond saß Roger Moore
nie hinter dem Steuer eines Aston Martin.
In "Der Hauch des Todes" fährt Bond im V8 Volante vor. Sogar
Prinz Charles ließ sich einen dieser Flitzer liefern.
Im Film tauchen sowohl der offene Volante als auch das Coupé
Vantage auf.
Der V8 Vantage wurde von 1977 bis 1989 gebaut. Im Gegensatz zu
vielen anderen Supersportlern hatte er Platz für vier Personen.
Mit "Stirb an einem anderen Tag" kehrte James Bond zu Aston Martin zurück: Pierce Brosnan durfte den damals nagelneuen Aston Martin Vanquish fahren.
Q präsentiert Bond seinen neuen Dienstwagen in der Londoner
U-Bahn – und demonstriert dabei auch die adaptive Tarnvorrichtung,
die das Auto unsichtbar macht.
Im Showdown von "Stirb an einem anderen Tag" wird Bonds Vanquish
von seinem Widersacher Zao im Jaguar XKR über einen zugefrorenen
See gejagt. Die Szenen wurden in Island gedreht.
Der Vanquish im Eispalast des Bond-Bösewichts Gustav Graves.
Bei den Actionszenen wurden weder Auto noch Kulissen
geschont.
Aston Martin lieferte für den Film sieben Vanquishs - in einem
Bond-Streifen lohnt sich Product Placement eben.
Pierce Brosnan gab den Geheimagenten in vier Bond-Filmen. Zuerst fuhr er dabei BMW, später Aston Martin.
Linksfahrer? Kein Problem! Der Vanquish ist eine echte
Kampfmaschine.
Maschinenpistolen und zielsuchende Raketen - optimal zum
Stressabbau in der Rush Hour.
Dieses Equipment gibt es natürlich nicht im Zubehörkatalog - man
muss schon den genialen Tüftler Q darum bitten.
Der aktuelle Bond Daniel Craig gab sein Debüt in der Neuauflage des Aston Martin DBS im Film "Casino Royale".
007 und Aston Martin - ein Herz und eine Seele.
Sogar der Feuerlöscher trägt das Aston Martin-Logo. Rechts
Daniel Craigs Helm für die Dreharbeiten.
In "Quantum of Solace" kam ebenfalls ein DBS zum Einsatz, der
bei einer spektakulären Jagd allerdings ziemlich ramponiert
wurde.
Leider gab es den Aston Martin zuletzt nur kurz zu sehen, ansonsten fuhr Bond in anderen - natürlich ebenfalls zum Ford-Konzern gehörenden - Marken.
Der DBS rennt mit 517 PS in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Im Interieur findet sich eine Mischung aus Hightech-Atmosphäre
und britischer Noblesse.
Der DBS sollte die Brücke schlagen zwischen dem berühmten DB9
und dem Le Mans-Sieger DBR9.
Das Leistungsgewicht des Wagens liegt bei 3,3 Kilogramm pro
PS.
Neben dem Klassiker DB5 fährt James Bond im neuen Film "Skyfall" auch einen Aston Martin One-77. Der Supersportler wird von einem Zwölfzylinder mit 7,3 Litern Hubraum befeuert.
Sie haben noch keinen One-77 live gesehen? Bei nur 77 Exemplaren gehört der Aston Martin zu den seltensten Autos der Welt.
James Bond ist somit einer der wenigen Glücklichen, die das Geschoss fahren dürfen.
Ein Blick unter die Haube des Aston Martin One-77: Hier kommt
all das her, was so richtig Spaß macht.
Weitere Autos von James Bond: In "Goldeneye" setzte er sich zum ersten Mal in einem BMW. Die Bayern nutzen den Film, um ihren Roadster Z3 prominent zu bewerben.
Der Lotus Esprit aus "Der Spion, der mich liebte" gehört zu den bekanntesten Bond-Autos. Er war gleichzeitig ein U-Boot und garantierte so spektakuläre Auftritte am Strand.
Auch James Bond muss sich manchmal der Konzern-Politik unterwerfen: Nachdem er in "Ein Quantum Trost" seinen Aston Martin geschrottet hatte, musste er zu Camille in einen Ford Ka einsteigen. Dieser war damals - man ahnt es schon - gerade neu vorgestellt worden.