Der chinesische Hersteller Xiaomi präsentiert eine GT-Studie, die es in sich hat.
Der chinesische Hersteller Xiaomi präsentiert eine GT-Studie, die es in sich hat.
Nach der Präsentation zahlreicher neuer Produkte auf einer Veranstaltung in Barcelona überraschte Xiaomi das Publikum mit einem klassischen "One More Thing".
Auf der Bühne erschien ein elektrisches Hypercar-Konzept, das kompromisslos nach Performance und Aerodynamik aussieht.
Offizielle technische Daten nennt Xiaomi bislang nicht. Es wird jedoch gemunkelt, dass das elektrische Hypercar auf einer 900-Volt-Siliziumkarbid-Plattform steht.
Die kolportierte Systemleistung liegt bei rund 1.900 PS – deutlich mehr als beim bereits extremen SU7 Ultra mit 1.500 PS.
Details zu Batteriegröße, Reichweite oder Motorenkonfiguration sollen Anfang März 2026 folgen.
In der Seitenansicht ist der Vision GT so flach, dass die gewölbte Cockpit-Kuppel die einzige echte Unterbrechung der Linie darstellt.
Mindestens ebenso radikal wie das Exterieur ist der Innenraum. Xiaomi spricht von einem "Kokon-Konzept".
Das X-förmige Lenkrad fungiert gleichzeitig als Steuerzentrale und Informationsschnittstelle. Ergänzt wird das Ganze durch ein sogenanntes "Pulse-System", das mit Licht und Klang auf Fahrzustand und Emotionen reagieren soll.
Klassische Autositze sucht man vergeblich – Fahrer und Beifahrer nehmen auf sofaähnlichen, kapselartigen Sitzmöbeln Platz, getrennt durch strukturelle Streben zwischen den Beinen. Ein zentrales Infotainment-Display gibt es nicht. Stattdessen ein schmales, durchgehendes Displayband unterhalb der Windschutzscheibe, mehrere kleine Anzeigen direkt im Lenkrad ein rundes Zentraldisplay mit Smartwatch-ähnlicher Darstellung.
Zentralverschlussfelgen mit speziellen Aero-Abdeckungen betonen den Motorsport-Charakter, während das Heck mit seinen Lichtbändern eher an einen Science-Fiction-Film erinnert.