VW modernisiert den ID.3 gundlegend zum ID.3 Neo. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, allerdings erst auf den zweiten Blick!
VW modernisiert den ID.3 gundlegend zum ID.3 Neo. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, allerdings erst auf den zweiten Blick!
In der Seitenansicht zeigt sich eine veränderte Farbgestaltung. Dach, Dachkantenspoiler und Heckklappe sind nun in Wagenfarbe gehalten. Dadurch soll die Silhouette gestreckter wirken.
Insgesamt rückt das Erscheinungsbild näher an klassische Kompaktmodelle wie den Golf heran.
Mit dem ID.3 Neo orientiert sich Volkswagen näher an der aktuellen Designsprache. Im Mittelpunkt steht eine neu gestaltete Frontpartie, die der Linie "Pure Positive" folgt.
Prägend ist eine horizontale Gliederung, die dem Fahrzeug eine breitere und ruhigere Erscheinung geben soll.
Die LED-Scheinwerfer fallen schmaler aus und sind über ein Lichtband verbunden, das je nach Ausstattung auch ein beleuchtetes Markenlogo integriert. Der Stoßfänger ist klar strukturiert und wirkt aufgeräumter als bisher.
Der ID.3 Neo basiert auf der weiterentwickelten Plattform MEB+. Zum Einsatz kommt ein neuer Elektromotor mit der Bezeichnung APP350, der den bisherigen Antrieb (APP310) ersetzt.
Wie der Name schon sagt, schafft die neue E-Maschine ein Drehmoment von 350 Newtonmeter. Der Motor arbeitet dazu effizienter und soll den Energieverbrauch spürbar senken.
Gleichzeitig bleibt es beim Heckantriebskonzept. Die Leistungsstufen reichen von 125 kW/170 PS über 140 kW/190 PS bis zu 170 kW/231 PS.
Der ID.3 Neo wird mit drei Batteriegrößen (50, 58 und 79 kWh nutzbare Energiemenge) angeboten. Sie ermöglichen Reichweiten von bis zu 417, 494 beziehungsweise 630 Kilometern nach WLTP.
Der kleine Akku arbeitet übrigens mit der Lithium-Eisenphosphat-Chemie (LFP).Die Ladeleistung liegt bei bis zu 105 kW für die kleineren Batterien und bis zu 183 kW für die größte Variante.
Der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent dauert je nach Version rund 26 bis 29 Minuten. Neben der Ladeleistung spielt auch die Effizienz des neuen Antriebs eine Rolle, da sie die nutzbare Reichweite im Alltag beeinflusst.
Eine zusätzliche Variante mit höherer Leistung ist angekündigt, wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Der VW ID.3 GTI könnte Mitte des Jahres mit dem potenten APP550 und 340 PS starten.
Bei den Assistenzsystemen kommt optional der "Connected Travel Assist" zum Einsatz. Das System nutzt Schwarmdaten und kann erstmals auch auf Ampeln reagieren, indem es das Fahrzeug bis zum Stillstand abbremst.
Weitere Funktionen sind ein digitaler Fahrzeugschlüssel sowie Vehicle-to-Load, womit externe Geräte mit Energie versorgt werden können.
Im Innenraum geht die Überarbeitung sogar über eine klassische Modellpflege hinaus. Cockpit, Mittelkonsole und Türverkleidungen wurden komplett neu entwickelt.
Die Materialauswahl soll nun endlich wieder echtes, solides VW-Gefühl vermitteln. Weichere Oberflächen und neue Stoffe für Sitze und Türen prägen das Bild. Ergänzt wird dies durch neue Armauflagen und überarbeitete Sitzbezüge.
Auch das Multifunktionslenkrad wurde neu gestaltet. Es verfügt über klar gegliederte, haptische Tastenfelder mit eindeutig zugeordneten Funktionen.
Zusätzlich gehört One-Pedal-Driving nun zur Serienausstattung, sodass sich Verzögerung und Rekuperation über das Fahrpedal steuern lassen.
Beim ID.3 Neo setzt Volkswagen wieder verstärkt auf physische Bedienelemente. Die Klimafunktionen sind in einer eigenen Tastenleiste untergebracht und lassen sich nun wieder direkt ansteuern.
Für die Lautstärke steht ein Drehregler zur Verfügung. Damit entfällt die bisherige Steuerung über berührungssensitive Slider-Flächen.
Der Vorverkauf des ID.3 Neo beginnt im April, die Markteinführung ist für Juli vorgesehen.