Mit der elektrischen Mercedes C-Klasse mit EQ-Technologie und dem BMW i3 der "Neuen Klasse" treffen 2026 zwei komplett neue, zentrale Modelle der elektrischen Mittelklasse aufeinander.
Mit der elektrischen Mercedes C-Klasse mit EQ-Technologie und dem BMW i3 der "Neuen Klasse" treffen 2026 zwei komplett neue, zentrale Modelle der elektrischen Mittelklasse aufeinander.
Bei den Abmessungen gleichen sich beide Kontrahenten nahezu – mit Außenlängen um 4,76 Meter.
Optisch trennen den kantige Limousine i3 und die runde C-Klasse in Coupéform allerdings Welten.
Der Fokus beim BMW i3 liegt auf Effizienz, Reichweite, Nachhaltigkeit und einer stark softwaregetriebenen Fahrzeugarchitektur.
Mercedes positioniert die elektrische C-Klasse als vielseitige Premium-Mittelklasse, die mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen soll. Viele technische Komponenten – etwa Batterie, Antrieb und 800-Volt-System – werden aus dem elektrischen GLC übernommen.
Die BMW-Plattform integriert zentrale technische Neuerungen wie Rundzellen mit erhöhter Energiedichte sowie eine Cell-to-Pack-Bauweise, bei der die Batteriezellen direkt in das Batteriegehäuse integriert werden.
Mercedes verwendet für die elektrische C-Klasse die MB.EA-Plattform, die primär als Elektroarchitektur ausgelegt ist, aber auch Verbrenner-Antriebe realisieren kann.
Im Innenraum setzen beide Hersteller unterschiedliche Schwerpunkte bei der sogenannten Mensch-Maschine-Interaktion. BMW führt mit dem Panoramic iDrive ein neues Bedienkonzept ein, bei dem eine Displayfläche über die gesamte Breite der Windschutzscheibe verläuft.
Mercedes verfolgt mit dem MBUX Hyperscreen einen anderen Ansatz. Hier steht eine großflächige, durchgehende Displaylandschaft im Mittelpunkt, die sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts erstreckt.
Ergänzt wird das BMW-Display durch einen großen Zentralbildschirm. Der Ansatz zielt auf eine Reduktion physischer Anzeigen und eine stärkere Fokussierung auf digitale Inhalte sowie eine klare, minimalistische Darstellung.
Die Darstellung im Mercedes ist hochauflösend und stark auf visuelle Inszenierung ausgelegt. Ergänzt wird das System durch hochwertige Materialien und eine ausgeprägte Ambientebeleuchtung.
Langer Radstand, hoher Unterboden: Die Integration der Batterie im Fahrzeugboden beeinflusst bei beiden Modellen die Raumgestaltung.
Der verkürzte Vorderwagen der C-Klasse ermöglicht einen deutlich längeren Radstand von rund 2,97 Metern, während das Heck in Richtung eines coupéartigen GT-Designs entwickelt wurde.
Die Sitzposition im Mercedes-Fond bleibt dadurch trotz Batterieeinbau komfortabel, und auch der Fußraum unter den Vordersitzen ist ausreichend dimensioniert.
Die elektrische C-Klasse bietet ein ausgewogenes Raumangebot mit einem Kofferraumvolumen von 470 Litern sowie einem zusätzlichen Frunk mit 101 Litern.
Beide Fahrzeuge werden nahezu zeitlich parallel eingeführt und bewegen sich auch preislich auf einem ähnlichen Niveau.
Der BMW i3 wird frühestens ab Sommer 2026 verfügbar sein und dürfte im Bereich von etwa 65.000 Euro starten.
Die elektrische C-Klasse wird ebenfalls im Sommer 2026 auf den Markt kommen, wobei der Einstiegspreis unter 70.000 Euro liegen soll.