Der neue VLE wurde von Mercedes stark getarnt getestet.
Der neue VLE wurde von Mercedes stark getarnt getestet.
Bei einer internen Testfahrt legte ein Vorserienfahrzeug die Strecke von Stuttgart nach Rom mit zwei jeweils rund 15-minütigen Ladestopps zurück. Während der Fahrt wurde die Innenraumtemperatur konstant bei 22 Grad Celsius gehalten, die Außentemperaturen lagen zwischen elf und 33 Grad Celsius.
Begleitet wurde die Entwicklung von umfangreichen Erprobungsfahrten unter Extrembedingungen.
Dazu zählen Tests bei minus 20 Grad Celsius am Polarkreis ebenso wie Heißlanderprobungen mit Temperaturen von bis zu 42 Grad Celsius in Südafrika.
Im Fokus standen unter anderem Klimatisierung, Türdichtungen, Fahrwerk, Ladeverhalten und Fahrzeugelektronik.
Das Modell kommt ab 2026 auf den Markt.
Auffällig sind klare Linien, ein betont aerodynamisches Frontdesign und bündig integrierte Lichtmodule.
Die Silhouette bleibt typisch für eine Großraumlimousine, wirkt jedoch insgesamt gestreckter und moderner als bei der bisherigen V-Klasse.
Basis des neuen VLE ist die VAN.EA-Plattform (Van Electric Architecture), die ausschließlich für batterieelektrische Fahrzeuge entwickelt wurde und ...
... über ein 800-Volt-System verfügt. Ziel ist es, Ladezeiten deutlich zu verkürzen und Reichweite sowie Komfort auf ein neues Niveau zu heben.
Geplant sind verschiedene Ausführungen, darunter eine klassische Großraumlimousine mit bis zu acht Sitzplätzen, ein elektrischer Camper sowie VIP-Shuttle-Fahrzeuge.
Die Plattform ermöglicht durch Hinterradlenkung kleine Wendekreise, was den Einsatz auch in städtischen Umgebungen erleichtert.
Geplant sind ein permanenter Internetzugang, drahtlose Softwareupdates (Over-the-Air) sowie Fahrerassistenzsysteme bis einschließlich SAE-Level 3.
Der Innenraum soll sich je nach Variante flexibel gestalten lassen.
Mercedes kündigt hochwertige Materialien, moderne Lichtkonzepte und – in Anlehnung an die Studie "Vision V" – auch Sonderausstattungen wie einen 65-Zoll-Kinoscreen an.
Die Fahrzeugsteuerung erfolgt künftig über das neue Infotainmentsystem MB.OS, das auch Drittanbieter-Apps integriert.
Im Unterschied zur luxuriösen Studie verzichtet der VLE in der Serienausführung auf auffällige Chromdetails oder das durchgehende Lichtband im Heckbereich. Stattdessen steht ein funktionales Design im Vordergrund, das auf Alltagstauglichkeit, Raumökonomie und Effizienz ausgelegt ist.
Der VLE kommt auch mit zahlreichen Assistenzsystemen. Den Parkassistenten mit automatischer Einpark- und Auspark-Funktion konnten wir bereits vor der Weltpremiere ausprobieren.
Erste Bilder vom Innenraum verraten: Der VLE kommt mit dem bekannten Display-Arrangement und mit dem typischen MB.OS-Softwarepaket.