Über 600 PS rechtfertigen ein M im Namen
Die wie im iX3 50 xDrive 108,7 kWh große Batterie sorgt für WLTP-Reichweiten von bis zu 754 Kilometern.
Mit dem M60 bringt BMW ein weiteres elektrisches M Performance-Modell und zugleich die neue Top-Variante der iX3-Baureihe.
Über Leistungsmangel konnten sich Besitzer eines neuen BMW iX3 wirklich nicht beschweren. Selbst im Basismodell iX3 40 stehen bereits 235 kW (320 PS) parat. Mehr Schub verspricht der iX3 40 xDrive mit bereits 275 kW (375 PS). Beinahe schon in M-Gefilden wildert der iX3 50 xDrive mit 345 kW (469 PS). Ein echtes M bringt aber erst der jetzt neu vorgestellte iX3 M60 xDrive.
Viel Power und immer noch viel Reichweite
Typisch xDrive werden auch hier zwei E-Maschinen – eine je Achse – verbaut. Gemeinsam erzeugen die eine Gesamtleistung von 450 kW (612 PS) und ein maximales Drehmoment von 875 Nm. Den Leistungssprung bewirkt die neue stromerregte Synchronmaschine Gen6 SSM an der Hinterachse. Von null auf 100 km/h spurtet der M60 in 3,9 Sekunden. Eine längere Übersetzung in Verbindung mit einer Erhöhung der nutzbaren Rotor-Maximaldrehzahl erlaubt eine Steigerung der Höchstgeschwindigkeit auf 240 km/h. Bislang waren im iX3 maximal 210 km/h möglich.
Die wie im iX3 50 xDrive 108,7 kWh große Batterie sorgt für WLTP-Reichweiten von bis zu 754 Kilometern. Die Ladeleistung liegt bei bis zu 400 kW. Damit können in zehn Minuten bis zu 340 Kilometer Reichweite nachgeladen werden. Alternativ steht der hier 22 kW starke On-Board-Lader bereit.
Fahrdynamik im M-Zuschnitt
Für ein Fahrgefühl auf M-Niveau sorgt die BMW M Dynamic Performance Control sowie die komplett neue Antriebssteuerung, die bei BMW Heart of Joy heißt. Hinzu kommen ein adaptives M Fahrwerk mit variabler Sportlenkung und ein M Sportdifferenzial als Teile der Serienausstattung. Begleitend sorgt eine geschwindigkeitsabhängige, spezifische künstliche Soundkulisse und fahrdynamische Rückmeldungen für ein M typisches emotionales Fahrerlebnis. Die Verzögerungsarbeit übernimmt zwar überwiegend das Rekuperationssystem, dennoch verbaut BMW eine Sportbremsanlage.
Mehr M-Look außen und innen
Doch der M60 ist nicht nur fahrdynamisch ein echter M-Vertreter, er darf sich auch bei der Optik klar als M-Modell abgrenzen. Ein eindeutiges Erkennungszeichen bilden die neuen M Yellow Lights. Hinzu kommen dreigliedrige Leuchtstreifen, die die Niere flankieren und ein M-Logo in den Grill einbetten. Zur weiteren Serienausstattung des neuen BMW iX3 M60 xDrive gehört neben den M Sport Exterieurumfängen auch das BMW Iconic Glow Exterieurpaket. Hinzu kommen M Spiegelkappen und M Logos auf den Flanken sowie 21 Zoll große M-Leichtmetallräder. Optional stehen Alternativen in 22 Zoll Durchmesser zur Wahl. Das Heck werten ein schwarzer Diffusor, ein Dachkantenspoiler mit Aeroblades und Leuchten mit eigenständiger Lichtsignatur auf.
Im Cockpit manifestiert sich die M-Zugehörigkeit durch ein Sportlenkrad mit 12-Uhr-Markierung, Boost- und M-Mode-Taste. Die Frontpassagiere sitzen auf elektrisch einstellbaren M-Sportintegralsitzen mit beleuchtetem M-Logo, Massagefunktion, Stoffbezug und werden von M-Gurten gesichert. Dazu kommen M-spezifisch gestaltete Anzeigen in den Displays. Mehr Komfort- als M-Merkmal ist das Harman Kardon-Soundsystem.
Marktstart und Preise
Die Produktion des neuen BMW iX3 M60 xDrive im ungarischen Debrecen beginnt im Frühjahr 2027. Bestellbar ist das neue iX3-Top-Modell allerdings bereits ab Ende Januar 2027. Preise nennt BMW noch nicht. Gemessen an den Schwestermodellen dürfte der M60 allerdings im hohen 70.000er-Bereich landen.
