Sonnekalb vor Olympia-Härtetest: "Eher ein Trainings-Wettkampf"
In Inzell trifft sich die Eisschnelllauf-Elite am Wochenende zur Olympia-Generalprobe.
Der deutsche Eisschnelllauf-Hoffnungsträger Finn Sonnekalb blickt gelassen auf den Heimweltcup in Inzell. "Ich denke, für alle ist das eher ein Wettkampf, bei dem noch viele im Training stecken. Da werden keine guten Leistungen kommen, von keinem", sagte Sonnekalb, "zumindest nicht die Leistungen, die dann bei Olympischen Spielen fliegen werden."
Die Eisschnelllauf-Elite trifft sich ab Freitag in der Max-Aicher-Arena zum letzten Härtetest vor den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar). Der Heimweltcup sei dabei "eher ein Trainings-Wettkampf", sagte Sonnekalb, "da ist es nicht so schlimm, wenn ich da nicht aufs Podest laufe."
Sonnekalb, der seine Stärken auf den Mitteldistanzen hat, ist einer von 13 Eisschnellläufern, die von der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) zu den Winterspielen geschickt werden. Der 18 Jahre alte Erfurter ist mit starken Leistungen in der Olympiasaison in den erweiterten Favoritenkreis gelaufen.