Wie geplant: Márquez übernimmt Mexiko nach der WM als Chefcoach
Der frühere Innenverteidiger ist beim Turnier im Sommer aber noch als Co-Trainer gefragt.
Der langjährige mexikanische Nationalmannschaftskapitän und derzeitige Co-Trainer Rafael Márquez wird nach der Fußball-Weltmeisterschaft wie geplant zum Cheftrainer seines Landes befördert. "Sein Vertrag ist unterzeichnet", teilte Teamdirektor Duilio Davino bei Fox Sports mit. Márquez soll Mexiko zur WM 2030 führen.
Doch zunächst ist der 47-Jährige bei der WM, die neben den weiteren Gastgebern USA und Kanada auch im eigenen Land stattfindet, noch als Assistent des erfahrenen Javier Aguirre gefragt. Aguirre hatte die mexikanische Auswahl vor zwei Jahren übernommen, Márquez wurde ihm als Thronfolger zur Seite gestellt. Nun setzt der Verband seine Planungen in die Tat um.
Aguirre war bereits bei den Weltmeisterschaften 2002 und 2010 Nationaltrainer Mexikos und führte das Land jeweils ins Achtelfinale. Bei der WM 2026 bestreitet Mexiko am 11. Juni das Eröffnungsspiel gegen Südafrika im Aztekenstadion. Die weiteren Gegner in der Gruppe A sind Tschechien und Südkorea.
Als Spieler gewann Márquez 2006 und 2009 die Champions League und viermal die spanische Liga mit dem FC Barcelona. Außerdem wurde er mit Monaco französischer Meister (2000). Mit Mexiko gewann er den Confederations Cup (1999), war Finalist der Copa América (2001) und nahm von 2002 bis 2018 an fünf Weltmeisterschaften teil. Nach seinem Karriereende 2018 begann er seine Trainerkarriere und leitete unter anderem die zweite Mannschaft des FC Barcelona.