NHL: Rückschlag für Stützle trotz zwei Assists
Der deutsche Profi erlebt ein Wechselbad der Gefühle.
Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle muss mit den Ottawa Senators in der NHL um die Playoff-Teilnahme bangen. Die Kanadier unterlagen den Pittsburgh Penguins mit 3:4 nach Penaltyschießen und fielen damit im engen Rennen erstmal aus den Wildcard-Plätzen heraus. Der Rückstand beträgt bei noch zehn ausstehenden Spielen allerdings lediglich einen Zähler. Stützle steuerte in der regulären Spielzeit zwei Assists bei, vergab aber dann im Shootout seinen Versuch.
Damit knackte der gebürtige Viersener als erst vierter Deutscher die Marke von 400 Punkten in der NHL. Zuvor war dies nur Leon Draisaitl (1053), Marco Sturm (487) und Jochen Hecht (463) gelungen. Zugleich ist Stützle mit 24 Jahren der jüngste Spieler in der Geschichte der Senators, der auf 400 Punkte kommt.
Besser lief es für Philipp Grubauer und Joshua Samanski. Grubauer führte die Seattle Kraken mit 30 Paraden zu einem 4:3 nach Verlängerung gegen Tampa Bay Lightning und blieb damit an den Playoff-Rängen dran. Samanski kam mit den ohne den verletzten Leon Draisaitl angetretenen Edmonton Oilers ebenfalls zu einem 4:3 nach Verlängerung gegen die Vegas Golden Knights. Connor McDavid überragte mit einem Tor sowie zwei Assists und hielt die Oilers auf Rang zwei der Pacific Division.
Einen Rückschlag musste dagegen John-Jason Peterka hinnehmen. Mit Utah Mammoth verlor der Nationalspieler 4:7 gegen die Washington Capitals und blieb dabei ohne Torbeteiligung. Utah liegt aber dennoch weiter auf Playoff-Kurs. Nico Sturm war beim 3:2 der Minnesota Wild gegen sein Ex-Team Florida Panthers nicht dabei.