276. Franken-Derby: Fürth mit Dämpfer gegen Club
Die SpVgg muss sich im Abstiegskampf mit einem Remis gegen den Erzrivalen begnügen und bleibt auf Rang 17.
Die SpVgg Greuther Fürth hat im 276. Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg einen weiteren Dämpfer im engen Abstiegskampf der 2. Liga hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Heiko Vogel kam im prestigeträchtigen Duell gegen den Erzrivalen nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und bleibt zwei Spieltage vor Schluss auf einem Abstiegsplatz. Allerdings ist das Kleeblatt vor den abschließenden Saisonspielen bei Hertha BSC und gegen Fortuna Düsseldorf punktgleich mit der Konkurrenz.
Torjäger Noel Futkeu brachte die SpVgg, die zuletzt 1997 drittklassig gewesen war, im ausverkauften Ronhof in Führung (14.). Für den Torjäger, der im Sommer zu Bundesligist Eintracht Frankfurt wechselt, war es bereits der 17. Saisontreffer. Fabio Gruber (45.+3) glich für das bereits gerettete Team von Miroslav Klose aus. Fürth holte somit aus den vergangenen sechs Spielen nur fünf Punkte.
Die SpVgg, 2013 und 2002 sogar erstklassig, startete in dem seit 1904 ausgetragenen Derby aktiver und entschlossener. Felix Higl traf zunächst nur den Außenpfosten (7.), ehe Futkeu für großen Jubel sorgte. Der Treffer war vom VAR wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung überprüft worden, zählte schließlich aber doch.
Higl und Futkeu, die beide an FCN-Keeper Jan Reichert scheiterten, verpassten in der Folge weitere Treffer für das Kleeblatt. Dies sollte sich rächen. Der Club verwertete gleich die erste nennenswerte Chance vor der Pause. Nürnberg war nun viel besser im Spiel und verpasste seinerseits mehrmals die Führung.