Seniorin durch Schockanruf um mehrere tausend Euro betrogen - Polizei sucht Zeugen
Am Mittwoch, 01.04.2026, gegen 13:30 Uhr, erhielt eine ausschließlich russisch sprechende Seniorin aus Speyer zunächst einen Anruf einer ebenfalls russisch sprechenden Unbekannten, die sich als "Viktoria" ausgab und vorgab, auf einer Intensivstation zu arbeiten.
Speyer (ots) - Die Anruferin teilte der Seniorin mit, ihr Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und eine Frau angefahren, die nun in kritischem Zustand sei.
Kurz darauf meldete sich ein angeblicher "Kriminalbeamter", ebenfalls in russischer Sprache. Unter dem Vorwand, für die angeblich notwendigen Reha-Maßnahmen der verletzten Frau würden 50.000 Euro benötigt, setzte er die Seniorin massiv unter Druck.
In der Folge übergab die Geschädigte gegen 16 Uhr einen Umschlag mit 5.000 Euro an einen unbekannten Mann, der an ihrer Wohnanschrift erschien. Sein Erscheinen war rund 15 Minuten zuvor telefonisch angekündigt worden.
Der Abholer wurde von der Geschädigten als schlanker Mann im Alter von etwa 32 bis 38 Jahren beschrieben. Er war circa 1,70 bis 1,80 Meter groß, hatte schwarze Haare und war zum Tatzeitpunkt mit einer weißen Jacke bekleidet.
Wer hat am 01.04.2026 im Bereich der Danziger Straße in Speyer verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann Angaben zu dem beschriebenen Abholer machen?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963- 23312 oder per E-Mail [email protected] entgegen.
Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am
Telefon zu schützen:
- Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.
- Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110
an.
- Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte!
- Die Polizei wird Sie niemals dazu auffordern, Geld oder
Wertsachen herauszugeben.
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon mit den
Worten "Rate mal, wer hier spricht!" oder ähnlichen
Formulierungen meldet, ohne sich selbst namentlich vorzustellen.
- Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Geben Sie bei Rückfragen an
die Polizei die Telefonnummer der örtlichen Dienststelle selbst
über die Tasten ein.
- Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren Sie Ihre
örtlich zuständige Polizeidienststelle oder melden Sie den
Sachverhalt über unserer Online-Wache:
www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/.
- Im Notfall wählen Sie die 110, Notruf Polizei!
- Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621
963-21177, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen
kann.
Kurz darauf meldete sich ein angeblicher "Kriminalbeamter", ebenfalls in russischer Sprache. Unter dem Vorwand, für die angeblich notwendigen Reha-Maßnahmen der verletzten Frau würden 50.000 Euro benötigt, setzte er die Seniorin massiv unter Druck.
In der Folge übergab die Geschädigte gegen 16 Uhr einen Umschlag mit 5.000 Euro an einen unbekannten Mann, der an ihrer Wohnanschrift erschien. Sein Erscheinen war rund 15 Minuten zuvor telefonisch angekündigt worden.
Der Abholer wurde von der Geschädigten als schlanker Mann im Alter von etwa 32 bis 38 Jahren beschrieben. Er war circa 1,70 bis 1,80 Meter groß, hatte schwarze Haare und war zum Tatzeitpunkt mit einer weißen Jacke bekleidet.
Wer hat am 01.04.2026 im Bereich der Danziger Straße in Speyer verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann Angaben zu dem beschriebenen Abholer machen?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963- 23312 oder per E-Mail [email protected] entgegen.
Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am
Telefon zu schützen:
- Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.
- Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110
an.
- Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte!
- Die Polizei wird Sie niemals dazu auffordern, Geld oder
Wertsachen herauszugeben.
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon mit den
Worten "Rate mal, wer hier spricht!" oder ähnlichen
Formulierungen meldet, ohne sich selbst namentlich vorzustellen.
- Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Geben Sie bei Rückfragen an
die Polizei die Telefonnummer der örtlichen Dienststelle selbst
über die Tasten ein.
- Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren Sie Ihre
örtlich zuständige Polizeidienststelle oder melden Sie den
Sachverhalt über unserer Online-Wache:
www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/.
- Im Notfall wählen Sie die 110, Notruf Polizei!
- Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621
963-21177, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen
kann.
Quelle: Rheinland-Pfalz