Falsche Enkelin: Seniorin durchschaut Betrugsmasche
Am 16.02.2026 wurde eine 93 Jährige von einer unbekannten Telefonnummer kontaktiert.
Ludwigshafen (ots) - Während des Telefonats teilte eine bislang unbekannte Person mit, die Enkelin der Seniorin sei in Frankfurt festgenommen worden.
Da sich die Enkelin nachweislich nicht in Frankfurt aufhält, erkannte die Geschädigte den Anruf als möglichen Betrugsversuch und beendete das Gespräch umgehend.
Dank ihres Verhaltens entstand kein Vermögensschaden.
Betrüger treten meist unter anderem als "falsche Polizeibeamte",
"falsche Enkel", "Bankmitarbeitende" oder "Technik-Support" auf und
nutzen immer neue Methoden, um an Geld oder Wertgegenstände ihrer
Opfer zu gelangen. Trotz bereits großer Sensibilität gelingt es den
Tätern in Einzelfällen weiterhin, hohe Summen zu erbeuten.
Polizeiliche Maßnahmen Um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen,
hat die Polizei ihre Maßnahmen deutlich intensiviert. Ein zentraler
Baustein ist die Prävention: Über die kostenlose Telefonhotline 0621
963 21177 stehen Präventionsexperten für Fragen rund um aktuelle
Betrugsmaschen wie "Falsche Polizeibeamte", "Enkeltrick",
"Schockanrufe" oder "Falsche Microsoft Mitarbeiter" zur Verfügung und
geben konkrete Hinweise zum Selbstschutz. Ergänzend dazu führt die
Polizei bei akuten Häufungen von Telefonbetrugsfällen verstärkte
Kontrollen in den betroffenen Gebieten durch und veröffentlicht
zeitnah Warnmeldungen, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu
erreichen. Darüber hinaus finden regelmäßig
Präventionsveranstaltungen in Gemeinden, Senioreneinrichtungen und
weiteren öffentlichen Einrichtungen statt, bei denen aktuelle
Betrugsphänomene erläutert und praktische Verhaltenstipps vermittelt
werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit ist
die Ausbildung von Seniorensicherheitsberaterinnen und -beratern.
Diese ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger werden
geschult, typische Anzeichen von Betrugsdelikten zu erkennen und ihr
Wissen als Multiplikatoren weiterzugeben. Zusätzlich arbeitet die
Polizei eng mit Banken und Taxiunternehmen zusammen. Mitarbeitende
dieser Branchen werden im Rahmen von Präventionsvorträgen
sensibilisiert und erhalten konkrete Handlungsempfehlungen, um
verdächtige Situationen frühzeitig zu erkennen und angemessen zu
reagieren. Typische Betrugsmaschen Die Täter nutzen vielfältige
Varianten, darunter:
- Gewinnversprechen: Vorauszahlungen für angebliche Gewinne.
- Falsche Amtspersonen: Anrufe von angeblichen Notaren,
Gerichtsvollziehern oder Rechtsanwälten.
- Falsche Polizeibeamte: Warnungen vor angeblichen Einbrüchen,
verbunden mit der Aufforderung, Geld an Boten zu übergeben.
- Enkeltrick / WhatsApp Betrug: Vortäuschen einer Notlage eines
angeblichen Angehörigen.
- Kombinationsbetrug: Abfolge aus falschem Angehörigen und
falscher Amtsperson.
- Falsche Microsoft Mitarbeiter: Angebliche Virenwarnungen und
Forderung nach Fernzugriff auf den Computer. So schützen Sie
sich:
- Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.
- Legen Sie auf, wenn Sie zur Eingabe der 110 über die
Rückruftaste aufgefordert werden.
- Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen etwas merkwürdig
vorkommt.
- Geben Sie keine persönlichen Daten an unbekannte Personen
weiter.
- Die Polizei holt niemals Geld, EC-Karten oder Wertsachen ab.
- Lassen Sie Ihre Telefonnummer aus öffentlichen Verzeichnissen
löschen.
- Erstatten Sie Anzeige - persönlich oder über die Onlinewache.
- Bei angeblichen Microsoft Anrufen: Keine Software installieren,
keine Zugriffe erlauben; im Zweifel Passwörter ändern und Gerät
vom Internet trennen.
Gemeinsam gegen Betrug
Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere ältere Angehörige und Nachbarn über aktuelle Betrugsmaschen zu informieren. Jede aufgeklärte Person trägt zur Sicherheit der Gemeinschaft bei.
Da sich die Enkelin nachweislich nicht in Frankfurt aufhält, erkannte die Geschädigte den Anruf als möglichen Betrugsversuch und beendete das Gespräch umgehend.
Dank ihres Verhaltens entstand kein Vermögensschaden.
Betrüger treten meist unter anderem als "falsche Polizeibeamte",
"falsche Enkel", "Bankmitarbeitende" oder "Technik-Support" auf und
nutzen immer neue Methoden, um an Geld oder Wertgegenstände ihrer
Opfer zu gelangen. Trotz bereits großer Sensibilität gelingt es den
Tätern in Einzelfällen weiterhin, hohe Summen zu erbeuten.
Polizeiliche Maßnahmen Um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen,
hat die Polizei ihre Maßnahmen deutlich intensiviert. Ein zentraler
Baustein ist die Prävention: Über die kostenlose Telefonhotline 0621
963 21177 stehen Präventionsexperten für Fragen rund um aktuelle
Betrugsmaschen wie "Falsche Polizeibeamte", "Enkeltrick",
"Schockanrufe" oder "Falsche Microsoft Mitarbeiter" zur Verfügung und
geben konkrete Hinweise zum Selbstschutz. Ergänzend dazu führt die
Polizei bei akuten Häufungen von Telefonbetrugsfällen verstärkte
Kontrollen in den betroffenen Gebieten durch und veröffentlicht
zeitnah Warnmeldungen, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu
erreichen. Darüber hinaus finden regelmäßig
Präventionsveranstaltungen in Gemeinden, Senioreneinrichtungen und
weiteren öffentlichen Einrichtungen statt, bei denen aktuelle
Betrugsphänomene erläutert und praktische Verhaltenstipps vermittelt
werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit ist
die Ausbildung von Seniorensicherheitsberaterinnen und -beratern.
Diese ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger werden
geschult, typische Anzeichen von Betrugsdelikten zu erkennen und ihr
Wissen als Multiplikatoren weiterzugeben. Zusätzlich arbeitet die
Polizei eng mit Banken und Taxiunternehmen zusammen. Mitarbeitende
dieser Branchen werden im Rahmen von Präventionsvorträgen
sensibilisiert und erhalten konkrete Handlungsempfehlungen, um
verdächtige Situationen frühzeitig zu erkennen und angemessen zu
reagieren. Typische Betrugsmaschen Die Täter nutzen vielfältige
Varianten, darunter:
- Gewinnversprechen: Vorauszahlungen für angebliche Gewinne.
- Falsche Amtspersonen: Anrufe von angeblichen Notaren,
Gerichtsvollziehern oder Rechtsanwälten.
- Falsche Polizeibeamte: Warnungen vor angeblichen Einbrüchen,
verbunden mit der Aufforderung, Geld an Boten zu übergeben.
- Enkeltrick / WhatsApp Betrug: Vortäuschen einer Notlage eines
angeblichen Angehörigen.
- Kombinationsbetrug: Abfolge aus falschem Angehörigen und
falscher Amtsperson.
- Falsche Microsoft Mitarbeiter: Angebliche Virenwarnungen und
Forderung nach Fernzugriff auf den Computer. So schützen Sie
sich:
- Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.
- Legen Sie auf, wenn Sie zur Eingabe der 110 über die
Rückruftaste aufgefordert werden.
- Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen etwas merkwürdig
vorkommt.
- Geben Sie keine persönlichen Daten an unbekannte Personen
weiter.
- Die Polizei holt niemals Geld, EC-Karten oder Wertsachen ab.
- Lassen Sie Ihre Telefonnummer aus öffentlichen Verzeichnissen
löschen.
- Erstatten Sie Anzeige - persönlich oder über die Onlinewache.
- Bei angeblichen Microsoft Anrufen: Keine Software installieren,
keine Zugriffe erlauben; im Zweifel Passwörter ändern und Gerät
vom Internet trennen.
Gemeinsam gegen Betrug
Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere ältere Angehörige und Nachbarn über aktuelle Betrugsmaschen zu informieren. Jede aufgeklärte Person trägt zur Sicherheit der Gemeinschaft bei.
Quelle: Rheinland-Pfalz