Erst drei-, dann vier-, dann fünfstellig: Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Wucher und warnt vor unseriösen Handwerkern
(lei) Seien Sie vorsichtig, wenn Handwerker bei Ihnen auftauchen und Leistungen anbieten, ohne dass Sie diese in Auftrag gegeben haben.
Brachttal (ots) - Solche Angebote können überhöht oder betrügerisch sein.
So erging es einem Hausbesitzer in Brachttal am vergangenen Mittwoch: Nach bisherigen Informationen der Polizei waren reisende Handwerker am Vormittag an seinem Anwesen erschienen und hatten zunächst angeboten, die Dachrinne für wenige hundert Euro zu reparieren. Während der Arbeiten wiesen die Männer auf weitere, angeblich dringend zu beseitigende Schäden am Dach hin und boten an, diese sofort zu beheben. Anschließend deckten sie das Dach ab und verlangten eine hohe vierstellige Summe als Anzahlung. Unter Druck zahlte der Hausbesitzer den Betrag.
Im weiteren Verlauf sollte der Eigentümer insgesamt fast 50.000 Euro überweisen. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin erkannte jedoch den verdächtigen Vorgang und hielt die Überweisung zurück. Daraufhin wurde die Polizei informiert, die nun wegen des Verdachts auf Wucher ermittelt.
Zum Schutz vor unseriösen Handwerkern gibt die Polizei weitere Tipps, um auf der sicheren Seite zu bleiben:
- Lassen Sie sich immer einen schriftlichen Kostenvoranschlag
geben. Vergleichen Sie Preise mit anderen Anbietern und prüfen
Sie, ob die verlangten Leistungen realistisch und marktüblich
sind.
- Zahlen Sie keine hohen Summen im Voraus für noch nicht erbrachte
Leistungen.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen - seriöse Handwerker
warten auf Ihre Entscheidung.
- Holen Sie bei größeren Reparaturen eine zweite Meinung ein.
So erging es einem Hausbesitzer in Brachttal am vergangenen Mittwoch: Nach bisherigen Informationen der Polizei waren reisende Handwerker am Vormittag an seinem Anwesen erschienen und hatten zunächst angeboten, die Dachrinne für wenige hundert Euro zu reparieren. Während der Arbeiten wiesen die Männer auf weitere, angeblich dringend zu beseitigende Schäden am Dach hin und boten an, diese sofort zu beheben. Anschließend deckten sie das Dach ab und verlangten eine hohe vierstellige Summe als Anzahlung. Unter Druck zahlte der Hausbesitzer den Betrag.
Im weiteren Verlauf sollte der Eigentümer insgesamt fast 50.000 Euro überweisen. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin erkannte jedoch den verdächtigen Vorgang und hielt die Überweisung zurück. Daraufhin wurde die Polizei informiert, die nun wegen des Verdachts auf Wucher ermittelt.
Zum Schutz vor unseriösen Handwerkern gibt die Polizei weitere Tipps, um auf der sicheren Seite zu bleiben:
- Lassen Sie sich immer einen schriftlichen Kostenvoranschlag
geben. Vergleichen Sie Preise mit anderen Anbietern und prüfen
Sie, ob die verlangten Leistungen realistisch und marktüblich
sind.
- Zahlen Sie keine hohen Summen im Voraus für noch nicht erbrachte
Leistungen.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen - seriöse Handwerker
warten auf Ihre Entscheidung.
- Holen Sie bei größeren Reparaturen eine zweite Meinung ein.
Quelle: Hessen