(78) Bei Flucht mit Pkw auf Einsatzkräfte geschossen - Tatverdächtige in Weißenburg verunfallt und festgenommen
Im Rahmen einer geplanten Durchsuchung einer Wohnung in Absberg (Lkrs.
Weißenburg (ots) - Weißenburg-Gunzenhausen) ergriffen am Dienstagnachmittag (27.01.2026) zwei Männer mit einem Pkw die Flucht. Während der Fahrt eröffneten sie das Feuer auf Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos. Das Fahrzeug verunfallte kurz darauf in Weißenburg, wo die beiden Tatverdächtigen festgenommen werden konnten.
Kriminalpolizeiliche Ermittlungen ergaben, dass sich in einer Wohnung in Absberg Personen aufhalten, die möglicherweise mit scharfen Schusswaffen bewaffnet sind. Auf Grund dieser Erkenntnisse waren Kräfte des Spezialeinsatzkommandos angefordert worden.
Die Beamten stellten vor dem zu durchsuchenden Wohnanwesen gegen 17:00 Uhr ein Fahrzeug (Mercedes, A 200 mit niederländischer Zulassung) fest, welches mit zwei männlichen Personen besetzt war. Als der Pkw kontrolliert werden sollte, flüchtete das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Pfofeld. Aus dem Fluchtfahrzeug heraus wurden hier erstmals Schüsse in Richtung des Polizeifahrzeugs abgegeben.
Die weitere Flucht, teilweise mit einer Geschwindigkeit (innerorts) von weit über 100 km/h, führte - unter Hinzuziehung eines Polizeihubschraubers - über die Orte Dornhausen, Gundelsheim, Wachenhofen und Weimersheim bis zum Ortseingang nach Weißenburg.
Am Kreisverkehr (Emetzheimer Straße) verunfallte das Fluchtfahrzeug und kollidierte mit einem weiteren, unbeteiligten Pkw. Spezialeinsatzkräfte schossen zu diesem Zeitpunkt auf einen Reifen des stehenden Fluchtfahrzeugs um eine Weiterfahrt zu unterbinden. Die beiden Insassen des Fluchtfahrzeugs wurden eingeklemmt und im weiteren Verlauf befreit und festgenommen.
Bei den beiden Insassen des Mercedes handelte es sich um zwei Männer (türkisch) im Alter von 23 und 24 Jahren. Durch den Unfall zogen sich Fahrer und Beifahrer Verletzungen zu. Sie wurden durch den Rettungsdienst in Begleitung der Polizei ins Krankenhaus gebracht.
Drei Beamte des SEK erlitten im Rahmen des Zugriffs Verletzungen, welche einer ärztlichen Behandlung bedurften. Die Insassen des unbeteiligten Pkw wurden nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nicht schwerer verletzt, jedoch vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert.
Am Polizeifahrzeug stellten die Beamten (derzeitiger Stand) ein Einschussloch im Bereich der Motorhaube fest.
Das Anwesen in Absberg wurde, nachdem der Mercedes geflüchtet war, durch Beamte überwacht. Als kurze Zeit später eine männliche Person (30, türkisch) das Wohnhaus verlassen wollte, wurde diese festgenommen. Im Rahmen dessen zog sich der 30-Jährige eine Kopfplatzwunde zu. Im weiteren Verlauf des Einsatzgeschehens durchsuchten Spezialeinsatzkräfte das Wohnanwesen, in dem sich keine weiteren Personen aufhielten. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine vierte Person auf der Flucht befindet, wurde der Bereich um das Wohnhaus bis etwa 23:00 Uhr unter Hinzuziehung eines Polizeihubschraubers sowie eines Personensuchhunds ergebnislos abgesucht.
Zur Stunde führen Beamte der Kriminalpolizei am Anwesen in Absberg sowie an dem Fluchtfahrzeug umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.
Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den Beifahrer des Fluchtfahrzeugs (24) wegen versuchten Mordes sowie gegen den Fahrer (23) wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Ansbach in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Ansbach geführt. Die Ermittlungen umfassen auch, inwieweit die Tatverdächtigen in gewaltbereite Gruppierungen eingebunden sind.
Personen, die im Rahmen der Flucht auf besagter Strecke gefährdet oder gar geschädigt wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 zu melden.
Erstellt durch: Michael Konrad
Kriminalpolizeiliche Ermittlungen ergaben, dass sich in einer Wohnung in Absberg Personen aufhalten, die möglicherweise mit scharfen Schusswaffen bewaffnet sind. Auf Grund dieser Erkenntnisse waren Kräfte des Spezialeinsatzkommandos angefordert worden.
Die Beamten stellten vor dem zu durchsuchenden Wohnanwesen gegen 17:00 Uhr ein Fahrzeug (Mercedes, A 200 mit niederländischer Zulassung) fest, welches mit zwei männlichen Personen besetzt war. Als der Pkw kontrolliert werden sollte, flüchtete das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Pfofeld. Aus dem Fluchtfahrzeug heraus wurden hier erstmals Schüsse in Richtung des Polizeifahrzeugs abgegeben.
Die weitere Flucht, teilweise mit einer Geschwindigkeit (innerorts) von weit über 100 km/h, führte - unter Hinzuziehung eines Polizeihubschraubers - über die Orte Dornhausen, Gundelsheim, Wachenhofen und Weimersheim bis zum Ortseingang nach Weißenburg.
Am Kreisverkehr (Emetzheimer Straße) verunfallte das Fluchtfahrzeug und kollidierte mit einem weiteren, unbeteiligten Pkw. Spezialeinsatzkräfte schossen zu diesem Zeitpunkt auf einen Reifen des stehenden Fluchtfahrzeugs um eine Weiterfahrt zu unterbinden. Die beiden Insassen des Fluchtfahrzeugs wurden eingeklemmt und im weiteren Verlauf befreit und festgenommen.
Bei den beiden Insassen des Mercedes handelte es sich um zwei Männer (türkisch) im Alter von 23 und 24 Jahren. Durch den Unfall zogen sich Fahrer und Beifahrer Verletzungen zu. Sie wurden durch den Rettungsdienst in Begleitung der Polizei ins Krankenhaus gebracht.
Drei Beamte des SEK erlitten im Rahmen des Zugriffs Verletzungen, welche einer ärztlichen Behandlung bedurften. Die Insassen des unbeteiligten Pkw wurden nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nicht schwerer verletzt, jedoch vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert.
Am Polizeifahrzeug stellten die Beamten (derzeitiger Stand) ein Einschussloch im Bereich der Motorhaube fest.
Das Anwesen in Absberg wurde, nachdem der Mercedes geflüchtet war, durch Beamte überwacht. Als kurze Zeit später eine männliche Person (30, türkisch) das Wohnhaus verlassen wollte, wurde diese festgenommen. Im Rahmen dessen zog sich der 30-Jährige eine Kopfplatzwunde zu. Im weiteren Verlauf des Einsatzgeschehens durchsuchten Spezialeinsatzkräfte das Wohnanwesen, in dem sich keine weiteren Personen aufhielten. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine vierte Person auf der Flucht befindet, wurde der Bereich um das Wohnhaus bis etwa 23:00 Uhr unter Hinzuziehung eines Polizeihubschraubers sowie eines Personensuchhunds ergebnislos abgesucht.
Zur Stunde führen Beamte der Kriminalpolizei am Anwesen in Absberg sowie an dem Fluchtfahrzeug umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.
Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den Beifahrer des Fluchtfahrzeugs (24) wegen versuchten Mordes sowie gegen den Fahrer (23) wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Ansbach in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Ansbach geführt. Die Ermittlungen umfassen auch, inwieweit die Tatverdächtigen in gewaltbereite Gruppierungen eingebunden sind.
Personen, die im Rahmen der Flucht auf besagter Strecke gefährdet oder gar geschädigt wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 zu melden.
Erstellt durch: Michael Konrad
Quelle: Bayern