Kinder legen Gegenstände auf Gleise / Streckensperrung verursacht Zugverspätung
© Kinder legen Gegenstände auf Gleise - Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren im Gleisbereich.
Kinder legen Gegenstände auf Gleise - Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren im Gleisbereich.
Kinder haben am Samstagnachmittag (21. März) für eine Streckensperrung zwischen Holzkirchen und Bad Tölz gesorgt.
Schaftlach (ots) - Bundespolizisten stellten bei Schaftlach mehrere Steine und einen Holzblock auf den Schienen fest.
Die Notfallleitstelle der Bahn informierte die Bundespolizei, dass Kinder Gegenstände auf die Gleise gelegt hätten. An einem außerhalb von Schaftlach gelegenen Bahnübergang trafen die Beamten auf zwei Jungen. Auf Nachfrage gaben sie zu, aus Spaß und Langeweile kurz zuvor einzelne Steine auf die Schienen gelegt zu haben. Ein Zug hatte diese überrollt. Die Streife nahm den Sachverhalt auf und führte ein ernstes Gespräch mit den Kindern. Nach einer Belehrung und dem Erläutern der Gefahren im Gleisbereich, zeigten sich die Buben einsichtig. Auch den verständigten Eltern wurde die Gefahrenlage erläutert, bevor sie ihren Nachwuchs mit nach Hause nehmen konnten. Nach etwa 45 Minuten wurde die Bahnstrecke wieder freigegeben. Von der Sperrung waren fünf Züge betroffen: Drei fielen komplett aus. Die anderen zwei hatten eine Verspätung von insgesamt rund 50 Minuten.
In diesem Zusammenhang warnt die Rosenheimer Bundespolizei erneut eindringlich davor, sich im Gleisbereich aufzuhalten beziehungsweise das Auflegen von Gegenständen auf die Schienen als harmlosen Streich abzutun. Züge sind mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs, haben lange Bremswege und sind nicht in der Lage auszuweichen. Sie können in der Regel erst sehr spät wahrgenommen werden. Auf Schienen aufgelegte Steine oder Gegenstände, die den Zügen als Hindernisse entgegenstehen, werden durch einen Zusammenprall zu unberechenbaren, lebensgefährlichen Geschossen. Im Extremfall kommt zudem auch die Entgleisung eines Zuges in Betracht.
Die Notfallleitstelle der Bahn informierte die Bundespolizei, dass Kinder Gegenstände auf die Gleise gelegt hätten. An einem außerhalb von Schaftlach gelegenen Bahnübergang trafen die Beamten auf zwei Jungen. Auf Nachfrage gaben sie zu, aus Spaß und Langeweile kurz zuvor einzelne Steine auf die Schienen gelegt zu haben. Ein Zug hatte diese überrollt. Die Streife nahm den Sachverhalt auf und führte ein ernstes Gespräch mit den Kindern. Nach einer Belehrung und dem Erläutern der Gefahren im Gleisbereich, zeigten sich die Buben einsichtig. Auch den verständigten Eltern wurde die Gefahrenlage erläutert, bevor sie ihren Nachwuchs mit nach Hause nehmen konnten. Nach etwa 45 Minuten wurde die Bahnstrecke wieder freigegeben. Von der Sperrung waren fünf Züge betroffen: Drei fielen komplett aus. Die anderen zwei hatten eine Verspätung von insgesamt rund 50 Minuten.
In diesem Zusammenhang warnt die Rosenheimer Bundespolizei erneut eindringlich davor, sich im Gleisbereich aufzuhalten beziehungsweise das Auflegen von Gegenständen auf die Schienen als harmlosen Streich abzutun. Züge sind mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs, haben lange Bremswege und sind nicht in der Lage auszuweichen. Sie können in der Regel erst sehr spät wahrgenommen werden. Auf Schienen aufgelegte Steine oder Gegenstände, die den Zügen als Hindernisse entgegenstehen, werden durch einen Zusammenprall zu unberechenbaren, lebensgefährlichen Geschossen. Im Extremfall kommt zudem auch die Entgleisung eines Zuges in Betracht.
Quelle: Bayern