Studie zur Werteentwicklung von Auszubildenden und Studierenden der Baden-Württembergischen Polizei (Werte-AuSt) / Veröffentlichung des zweiten Zwischenberichts
Ein interdisziplinäres Forschungsteam an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg führt seit Ende 2021 die landeseigene Studie Werte AuSt bei Beamtinnen und Beamten in polizeilicher Ausbildung und im Studium für den gehobenen Polizeidienst durch.
Villingen-Schwenningen (ots) - Durch regelmäßige Befragungen soll die Entwicklung bzw. Veränderung von persönlichen sowie berufsbezogenen Werten und Einstellungen, Ressourcen sowie der
Berufsmotivation im Verlauf von Theorie- und Praxisphasen erfasst werden.
Im zweiten Zwischenbericht werden erste Längsschnittanalysen vorgestellt. Dabei können die Verlaufsdaten von 525 Studierenden berücksichtigt werden. Die Messzeitpunkte umfassen den Zeitraum von Beginn des Studiums, nach der Vorausbildung und nach dem ersten Praktikum.
Kernergebnisse:
- Der erste Zwischenbericht zeigt klare Unterschiede in
Einstellungen und Werthaltungen je nach Dauer der
Praxiserfahrungen der Beamtinnen und Beamten. Die
Längsschnittanalyse bestätigt diese Unterschiede nun erstmals
als tatsächliche individuelle Veränderungen innerhalb der
gleichen Person, die bereits durch erste Praxiserfahrungen im
Grundpraktikum ausgelöst werden.
- Die Befragten weisen überwiegend eine hohe prosoziale
Motivation, Bürgerorientierung sowie eine starke Identifikation
mit der Institution Polizei auf, wobei die Zustimmung mit
zunehmender Organisationszugehörigkeit abnimmt. Psychische
Resilienz, Lebenszufriedenheit und soziale Unterstützung bleiben
hingegen auf überdurchschnittlich hohem Niveau.
- Die Bereitschaft zu vorurteilsfreiem Denken und Handeln nimmt im
Zeitverlauf ab, während negative Einstellungen gegenüber Sinti
und Roma sowie Obdachlosen zunehmen. Dennoch bleibt die
Zustimmung zu extremistischen oder offen diskriminierenden
Aussagen gering. Negative Einstellungen verstärken sich
insbesondere bei höherem Frustrations- und
Desillusionierungserleben in den Praxisphasen, während positive
Bürgerkontakte eine puffernde Wirkung entfalten.
Der ausführliche Bericht findet sich unter:
https://www.hfpol-bw.de/wp-content/uploads/2026/03/Werte_Zwischenbericht2.pdf
Berufsmotivation im Verlauf von Theorie- und Praxisphasen erfasst werden.
Im zweiten Zwischenbericht werden erste Längsschnittanalysen vorgestellt. Dabei können die Verlaufsdaten von 525 Studierenden berücksichtigt werden. Die Messzeitpunkte umfassen den Zeitraum von Beginn des Studiums, nach der Vorausbildung und nach dem ersten Praktikum.
Kernergebnisse:
- Der erste Zwischenbericht zeigt klare Unterschiede in
Einstellungen und Werthaltungen je nach Dauer der
Praxiserfahrungen der Beamtinnen und Beamten. Die
Längsschnittanalyse bestätigt diese Unterschiede nun erstmals
als tatsächliche individuelle Veränderungen innerhalb der
gleichen Person, die bereits durch erste Praxiserfahrungen im
Grundpraktikum ausgelöst werden.
- Die Befragten weisen überwiegend eine hohe prosoziale
Motivation, Bürgerorientierung sowie eine starke Identifikation
mit der Institution Polizei auf, wobei die Zustimmung mit
zunehmender Organisationszugehörigkeit abnimmt. Psychische
Resilienz, Lebenszufriedenheit und soziale Unterstützung bleiben
hingegen auf überdurchschnittlich hohem Niveau.
- Die Bereitschaft zu vorurteilsfreiem Denken und Handeln nimmt im
Zeitverlauf ab, während negative Einstellungen gegenüber Sinti
und Roma sowie Obdachlosen zunehmen. Dennoch bleibt die
Zustimmung zu extremistischen oder offen diskriminierenden
Aussagen gering. Negative Einstellungen verstärken sich
insbesondere bei höherem Frustrations- und
Desillusionierungserleben in den Praxisphasen, während positive
Bürgerkontakte eine puffernde Wirkung entfalten.
Der ausführliche Bericht findet sich unter:
https://www.hfpol-bw.de/wp-content/uploads/2026/03/Werte_Zwischenbericht2.pdf
Quelle: Baden-Württemberg