Festnahme! Gastronom prellt Sozialkassen um mehr als eine Million Euro/Mutmaßlich über Jahre mehrere Hundert Arbeitnehmer vermittelt
© Schwarzarbeitskontrolle in der Gastronomie (Image)
Schwarzarbeitskontrolle in der Gastronomie (Image)
Bereits am 25. März 2026 haben Ermittler der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Ulm einen 37-jährigen Gastronom aus Neu-Ulm festgenommen und mehrere Durchsuchungsbeschlüsse und ein Vermögensarrest vollstreckt.
Ulm/Neu-Ulm (ots) - Der Beschuldigte soll im Zeitraum 2021 bis 2025 anderen Gastronomen mutmaßlich rund 300 Arbeitskräfte für Catering und Veranstaltungen überlassen haben, ohne hierfür Beiträge an die Sozialversicherungen abgeführt zu haben. An den Maßnahmen beteiligt waren auch Beamte der Steuerfahndung Ulm sowie der Kriminalpolizei Ulm.
Erstmals ins Visier des Zolls kam der Einzelunternehmer bei der Kontrolle einem seiner Food-Trucks auf einem Street Food-Markt in Ulm im Jahr 2024. Aufgrund von Unstimmigkeiten führten die Beamten eine sog. Geschäftsunterlagenprüfung durch und ermittelten fehlende Anmeldungen zur Sozialversicherung. Eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung hatte der Gastronom zudem nicht. Die weitergehenden Ermittlungen brachten zu Tage, dass der heute 37-Jährige Löhne von mindestens eine Million Euro nicht der Sozialversicherung meldete. Lohnabrechnungen wurden teilweise per Handy-Chat verschickt, Zahlungen erfolgten via App über einen Zahlungsdienstleister oder in bar.
Im Rahmen der Durchsuchungen konnten Bargeld, Luxusgüter und Forderungen gegenüber Auftraggebern im sechsstelligen Bereich gesichert werden. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Erstmals ins Visier des Zolls kam der Einzelunternehmer bei der Kontrolle einem seiner Food-Trucks auf einem Street Food-Markt in Ulm im Jahr 2024. Aufgrund von Unstimmigkeiten führten die Beamten eine sog. Geschäftsunterlagenprüfung durch und ermittelten fehlende Anmeldungen zur Sozialversicherung. Eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung hatte der Gastronom zudem nicht. Die weitergehenden Ermittlungen brachten zu Tage, dass der heute 37-Jährige Löhne von mindestens eine Million Euro nicht der Sozialversicherung meldete. Lohnabrechnungen wurden teilweise per Handy-Chat verschickt, Zahlungen erfolgten via App über einen Zahlungsdienstleister oder in bar.
Im Rahmen der Durchsuchungen konnten Bargeld, Luxusgüter und Forderungen gegenüber Auftraggebern im sechsstelligen Bereich gesichert werden. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Quelle: Baden-Württemberg