Zur Schnellbremsung gezwungen: Unbekannter lehnt sich an Bahnsteigkante - Bundespolizei sucht Zeugen
Zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr durch einen bislang unbekannten Täter ist es in der Nacht von Freitag (24.04.2026) auf Samstag (25.04.2026) am Bahnhof in Esslingen-Zell gekommen.
Esslingen (ots) - Laut dem Triebfahrzeugführer einer einfahrenden S-Bahn der Linie S1 soll sich der Unbekannte gegen 00:05 Uhr im Gleisbereich aufgehalten und gegen den Bahnsteig 3 gelehnt haben. Als er den Tatverdächtigen bemerkte, leitete er bei einer Geschwindigkeit von etwa 60km/h umgehend eine Schnellbremsung ein. Im Anschluss soll der dunkel gekleidete mutmaßliche Täter geflüchtet sein. Durch den Vorfall wurde offenbar keiner der im Zug befindlichen Reisenden verletzt. Die zuständige Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971155049-1020 oder per E-Mail an: [email protected] zu melden.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Aufenthalte im Gleisbereich lebensgefährlich sind. Die weiße Linie an Bahnsteigen markiert den Sicherheitsabstand zum Gleis. Ein Aufenthalt zwischen Bahnsteigkante und der weißen Linie ist verboten. Selbst bei einer sofort eingeleiteten Notbremsung kommen Züge erst nach mehreren hundert Metern zum Stehen.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Aufenthalte im Gleisbereich lebensgefährlich sind. Die weiße Linie an Bahnsteigen markiert den Sicherheitsabstand zum Gleis. Ein Aufenthalt zwischen Bahnsteigkante und der weißen Linie ist verboten. Selbst bei einer sofort eingeleiteten Notbremsung kommen Züge erst nach mehreren hundert Metern zum Stehen.
Quelle: Baden-Württemberg