Dieser rote Fiat Campagnola jagte einst durch die Wüste, um einen Pokal der Rallye Paris-Dakar zu gewinnen.
Dieser rote Fiat Campagnola jagte einst durch die Wüste, um einen Pokal der Rallye Paris-Dakar zu gewinnen.
Am 29. Januar 2026 kam er bei Gooding Christie's während der Rétromobile in Paris unter den Hammer.
Der Fiat stammt aus dem Jahr 1983. Der Rallyefahrzeug-Aufbereiter Ferrato aus Italien machte den Geländewagen flott für die Wüste. Dafür bekam das Auto neue Fahrwerkskomponenten, doppelte hintere Stoßdämpfer, innenbelüftete Bremsscheiben und einen zusätzlichen Kraftstofftank.
Unter der Haube befindet sich nicht mehr das Originalaggregat, sondern ein Vierzylinder-DOHC-Motor (Typ 232 AR4) aus einem Lancia 037.
Im Interieur fehlt jeglicher Komfort. Teilweise sind die Kabel sichtbar und lose verlegt, Verkleidungen fehlen. Dafür ist die Instrumentierung umso üppiger.
Fahrer und Beifahrer nehmen in Sparco-Sportsitzen Platz.
Pflicht im Motorsport: Ein massiver Überrollbügel stabilisiert die Karosserie und schützt die Insassen.
Äußerlich trägt der Rallye-Fiat seine Lackierung von der Dakar 1987 mit deutlicher Patina, die dem Auto Authentizität verleiht.
Der Schätzpreis lag zwischen 135.000 und 185.000 Euro. Viel zu hoch, denn der Rallye-Offroader brachte nur 28.750 Euro ein.