Dass Alfa Romeo den Spider 27 Jahre im Programm haben sollte, war noch nicht abzusehen, als in auto motor und sport 19/1966 der Testbericht erschien.
Dass Alfa Romeo den Spider 27 Jahre im Programm haben sollte, war noch nicht abzusehen, als in auto motor und sport 19/1966 der Testbericht erschien.
Der Spider bekam wegen seines rundlichen Hecks den Spitznamen "Osso di Sepia" (deutsch: Tintenfischknochen. Bei einem Preisausschreiben kam der Name "Duetto" heraus.
Stilvolles Cockpit mit drei zum Fahrer geneigten Zusatzinstrumenten im Blecharmaturenbrett.
Über den hübschen Vierzylinder-Doppelnockenwellenmotor schrieb Manfred Jantke im Test: "Er ist ein starker, aber kein nervöser Sportwagenmotor. Man kann ihn mit niedrigen Drehzahlen fahren, ohne daß er sich schüttelt oder widerwillig reagiert. Schon ab 1500 U/min läßt sich die Maschine kraftvoll beschleunigen, was für einen 1600er mit 109 PS sensationell ist"
Dem Fahrwerk bescheinigte Jantke einen sauberen Geradeauslauf und ein annähernd neutrales, leicht beherrschbares Kurvenverhalten. Die Federungsabstimmung sei sportlich.
Das Verdeck ist von Hand in 15 Sekunden geöffnet.
Jantke bezeichnete den Alfa Romeo Spider als Preisschlager: "Wo sonst gibt es einen Zweinockenwellenmotor, ein Fünfganggetriebe, vier Scheibenbremsen, Gürtelreifen und ein Leistungsgewicht unter 10 kg/PS in effektiver Verpackung für 13.000 Mark"