Unterwegs in Tropical North Queensland
Grandioses Finale vor dem Heimflug: auf dem Captain Cook Highway aus dem Regenwald an den Pazifik.
Im Nordosten verdichtet sich Autralien zu seiner reinsten Form: karg, wild und ungebrochen. Wer hierher reist – wird es nie vergessen.
Die Türen öffnen sich nach neunzehn Stunden Flug, und sofort schlägt uns diese Luft entgegen – warm, schwer, fast greifbar wie ein Bad ohne Wasser. Sie umfängt uns, als würde sie uns willkommen heißen in einer Welt, die wir erst noch entdecken müssen.
Diese tropische Schwere wird uns die nächsten Wochen begleiten, mal als angenehme Umarmung, mal als drückende Last. Doch immer bleibt sie ein Gefühl, das sich tief in die Erinnerung brennt. Vor uns liegt eine Reise mit dem Reisemobil durch Queensland, ein Landstrich, der so vielfältig ist, dass er sich anfühlt wie ein ganzer Kontinent im Kleinen.
Cairns bei Nacht: Tropenfeeling
Die erste Nacht verbringen wir in Cairns, dem urbanen Herzstück des tropischen Nordens. Die Stadt atmet einen ruhigen, fast verschlafenen Rhythmus, selbst wenn die Uferpromenade noch bis spät in die Nacht belebt ist.
Menschen baden in der künstlichen Lagune am Hafen, Kinder planschen, und irgendwo spielt eine Steelband. Doch schon hier, zwischen den Lichtern der Stadt, macht sich eine leise Warnung bemerkbar. Schilder weisen darauf hin, dass das Schwimmen in unbewachten Gewässern streng verboten ist.
Salzwasserkrokodile: Warum man in Queensland nie allein ins Wasser geht
Nicht wegen der Strömung oder der Tiefe, sondern wegen der Salzwasserkrokodile, die hier heimisch sind. Die Aborigines vom Stamm der Yalanji, deren Land wir durchqueren werden, kennen die Geschichten dieser Tiere nur zu gut.
Noch ahnen wir nicht, dass uns schon am nächsten Tag ein Wesen begegnen wird, das in Australien einen noch gefährlicheren Ruf genießt als die Krokodile.
Reisemobil mieten in Australien: Aufgepasst, Linksverkehr!
Am Vormittag holen wir unsere Mietmobile ab – drei Alkoven auf Mercedes Sprinter und Iveco Daily. Alles ist vertraut, bis auf den kleinen, aber entscheidenden Unterschied: Das Lenkrad sitzt rechts, und die Aufbautür befindet sich links.
Mehr als einmal sortieren wir uns falsch in den Verkehr ein, ein Fehler, der uns noch öfter unterlaufen wird. Der Linksverkehr ist eine Herausforderung, die uns die ersten Tage begleiten wird, besonders auf den engen Straßen, die sich durch die üppige Vegetation schlängeln.
Durch Bananenplantagen und Zuckerrohrfelder
Unser kleiner Konvoi tastet sich vorsichtig durch die Vororte von Cairns. Unterwegs passieren wir ausgedehnte Bananen- und Zuckerrohrplantagen, deren sattes Grün einen ersten Eindruck von der Fruchtbarkeit dieser Region vermittelt.
Die Straße windet sich schließlich durch Palmenhaine bis zu einer kleinen Bucht mit einem Campingplatz. Hier, am tiefblauen Meer, das gegen die felsigen Ufer brandet, spüren wir zum ersten Mal die Magie dieses Landes.
Der Helmkasuar: Ein Vogel gefährlicher als ein Krokodil
Und dann sehen wir ihn: einen Helmkasuar, der gemächlich am Strand entlangstolziert. Mit seinen kräftigen Beinen und den dolchartigen Krallen wirkt er wie ein Relikt aus einer anderen Zeit.
Die Einheimischen nennen ihn den gefährlichsten Vogel der Welt, doch dieser hier ignoriert uns völlig, während er nach Essbarem sucht. Später erfahren wir, dass die größte Gefahr für diese Tiere nicht von Menschen ausgeht, sondern von Autos und der schrumpfenden Wildnis.
Millaa Millaa Falls: Erfrischender Stopover
Der erste richtige Reisetag führt uns zu den Millaa Millaa Falls, einem Wasserfall, der in einen natürlichen Teich stürzt. Das Wasser ist überraschend kalt, eine willkommene Erfrischung in der drückenden Hitze.
Die Luftfeuchtigkeit liegt konstant bei über achtzig Prozent, und die Temperaturen klettern tagsüber auf dreißig Grad. Doch hier, zwischen den moosbewachsenen Felsen und dem dichten Regenwald, ist die Hitze erträglich.
Four Mile Beach: Warum dieser Strand mehr ist als nur Sand
Weiter geht es zum Campingplatz am Four Mile Beach, einem vierzehn Kilometer langen Sandstrand, der sich wie ein weißes Band durch die Landschaft zieht. Drei kleine Siedlungen bilden hier eine Gemeinschaft, die für ihren entspannten Lebensstil und ihre Kunsthandwerkskunst bekannt ist.
Wer Zeit hat, sollte ein paar Tage bleiben, denn dieser Ort strahlt eine Ruhe aus, die man in den hektischen Städten Australiens vergeblich sucht.
Vom Regenwald zum Outback
Die Landschaft verändert sich, je weiter wir nach Süden kommen. Das satte Grün des Regenwaldes weicht langsam einer trockeneren, hügeligen Gegend.
Weidezäune und Farmhäuser erinnern an die Weiten des Outbacks, doch die Palmen und exotischen Pflanzen erinnern uns daran, dass wir uns immer noch in den Tropen befinden.
Camping in alten Eisenbahnwaggons
Unser nächstes Ziel ist ein Campingplatz, der aus alten Eisenbahnwaggons besteht. Das Gelände ist so naturnah, dass Kängurus und Wallabys sich am bewässerten Gras laben, während die Gäste am Pool entspannen.
Ein Minibus bringt uns zu einem höhergelegenen Plateau, von dem aus wir einen atemberaubenden Blick über die endlosen Wälder haben. Hier und da ragt ein erloschener Vulkan aus dem Grün, und bei einem Glas Sekt genießen wir den Sonnenuntergang.
Lava-Höhlen und Fledermäuse
Doch das eigentliche Abenteuer beginnt erst, als es dunkel wird. Der Ranger führt uns zu einer der Lava-Höhlen, die sich über Kilometer durch das Gestein ziehen.
Im Schein der Infrarotlampen flattern plötzlich tausende Fledermäuse aus ihren Verstecken, ein lautloses Spektakel, das uns den Atem raubt. Am nächsten Morgen wandern wir durch die Höhlen, deren Wände von der glühenden Lava geformt wurden, die hier vor Jahrtausenden floss.
Road Trains und Outback-Straßen
Die nächsten Tage sind geprägt von langen Fahrten durch das Outback. Die Straße wechselt zwischen Asphalt und Schotter, und hin und wieder verengt sich die Fahrspur so sehr, dass wir uns fragen, wie die riesigen Road Trains hier durchkommen.
Diese Lastwagen mit drei Anhängern bremsen weder für Tiere noch für Touristen. So heißt es, besonders aufmerksam zu sein.
Die verborgene Schlucht: Warum manche Orte erst spät entdeckt werden
In einem kleinen Ort müssen wir die Mobile abstellen, denn die letzte Etappe zur Schlucht ist nur mit Allradfahrzeugen möglich. Nach einer holprigen Fahrt erreichen wir ein Farmgelände, das als Ausgangspunkt für Exkursionen dient.
Hier, inmitten der Wildnis, liegt ein Natursee, an dem sich Vögel und Kängurus versammeln. Die Schlucht selbst wurde erst Jahrzehnte nach der Besiedlung des Landes entdeckt – ein Beweis dafür, wie unberührt und geheimnisvoll diese Region noch immer ist.
Begegnung mit den Aborigines: Warum ihre Kultur uns demütig macht
Die Kultur der australischen Ureinwohner begegnet uns auf Schritt und Tritt. Bei den Kuku Yalanji lernen wir, wie man mit Speeren fischt und traditionelle Gerichte zubereitet.
Ihre Geschichten erzählen von einer tiefen Verbindung zur Natur und von den dunklen Zeiten der Kolonialherrschaft. Im Regenwald zeigen sie uns Pflanzen, die seit Generationen als Medizin und Nahrung dienen.
Great Barrier Reef: Faszinierendes Naturwunder
Unsere Reise endet in Port Douglas, wo wir ein letztes Highlight erleben: eine Bootstour zum Great Barrier Reef. Als der Katamaran in See sticht, wissen wir, dass wir etwas Besonderes vor uns haben.
Drei Stunden später ankern wir am äußeren Riff, und was wir unter Wasser sehen, übertrifft alle Erwartungen. Die Farben, die Vielfalt der Fische, die Korallen – es ist, als würden wir in eine andere Welt eintauchen.
Abschied von Queensland: Warum diese Reise unvergesslich bleibt
Ein Abschied, der schwerfällt, aber auch die Gewissheit hinterlässt, dass wir eines der letzten großen Abenteuer dieser Erde erlebt haben. Queensland hat uns gelehrt, dass Reisen mehr ist als nur Orte zu sehen – es ist eine Begegnung mit der Natur, der Kultur und sich selbst.
Unsere Tour endet in Port Douglas und dort mit einem Highlight, das sich mit Worten kaum beschreiben lässt: Der Katamaran sticht in See, drei Stunden später ankert das Boot am äußeren Great Barrier Reef, wo man in eine Welt abtaucht, die an Schönheit kaum zu überbieten ist.
Queensland im Überblick: Top-Spots für eine Campingtour
Tropical North Queensland erstreckt sich über 380.000 Quadratkilometer von Townsville bis zum Cape York. Die Region ist ein Paradies für Abenteuer. Die meiste Zeit ist man auf Asphaltstraßen unterwegs – kurze Schotterstrecken können trotzdem vorkommen. Längere Pisten wie zur Cobbold Gorge dürfen meist nur mit Offroad-Mietmobilen befahren werden – unbedingt beim Vermieter klären, was erlaubt ist.
1. Daintree Rainforest
Faszinierende Pflanzen und Tiere inmitten von Grün. Einen tiefen Einblick gibt das Daintree Discovery Center. Noch intensiver ist er im Mossman Gorge Cultural Center. Hier führen indigene Guides durch den Wald und erklären Bräuche, Heilpflanzen und die Lebensweise ihrer Vorfahren.
2. Wildlife Habitat
Aufzucht- und Auffangstation am Stadtrand von Port Douglas. Näher kommt man der Tierwelt nirgends. Papageien flattern einem auch mal auf die Schulter. In Freigehegen kann man Kängurus füttern und – gegen eine Gebühr – einen Koala im Arm halten. Die haben streng geregelte Arbeitszeiten: maximal eine halbe Stunde am Tag.
3. Cairns
Durch Flughafen und Vermietstationen Dreh- und Angelpunkt Tropical North Queenslands. Durch seine tropische Entspanntheit bei überschaubarer Größe, etliche Hotels und Restaurants, Malls und die einmalige Esplanade Lagoon, eine große, künstliche Badelandschaft an der Uferpromenade, bestens zum Akklimatisieren vor dem Trip geeignet.
4. Great Barrier Reef
Am 2.100 Kilometer langen Riff zu schnorcheln, gehört zu den wirklich unvergesslichen Dingen: Erstens ist die Unterwasserwelt überwältigend, zweitens gehört das Riff zu den weltweiten Klima-Kipp-punkten. Wer mit eigenen Augen gesehen hat, was alleine hier auf dem Spiel steht, denkt anders über Verantwortung.
5. Mission Beach
Mission Beach ist ein Tropenparadies mit 14 Kilometer langem, goldenem Sandstrand und üppigem Regenwald. Für Campingfreunde gibt es mehrere Campingplätze und Caravan Parks, die direkt am Strand oder im tropischen Regenwald liegen. Der Ort ist berühmt für seine entspannte Atmosphäre. Unbedingt ein paar Tage einplanen.
6. Undara Volcanic Park
Hauptattraktion des Naturparks sind die teils mehrere Kilometer langen Lava Tubes. Sie sind Lebensraum unter anderem für Zwergfledermäuse, die nach Sonnenuntergang zu Tausenden ins Freie fliegen. Mit Guide darf man diesem Naturschauspiel beiwohnen. Faszinierend auch der Sundowner auf einem Aussichtsfelsen.
Australien: Praktische Reise-Infos für Camper
Der Flug ist lang und teuer. Auch Wohnmobilmiete und Ausflüge schlagen zu Buche. Doch das Erlebnis ist das allemal wert. Drei Wochen Reisezeit sind ideal für das tropische Queensland. Hier das Wichtigste auf einen Blick.
- Einreise und Dokumente: Für die Einreise wird ein Visum benötigt. Kostenlos und für Aufenthalte bis zu drei Monaten gültig ist das "eVisitor". Es kann unter https://online.immi.gov.au/lusc/login beantragt werden. Der Reisepass sollte noch sechs Monate gültig sein. Empfohlen wird ein internationaler Führerschein, der zusammen mit dem nationalen mitgeführt werden muss. Australien hat strenge Zoll- und Quarantäneregeln zum Schutz seiner Flora und Fauna: Nicht eingeführt werden dürfen Lebensmittel, Pflanzen, Samen (sogar die Schuhsohlen im Reisegepäck müssen sauber sein) und Holzprodukte. Das alles muss auf der "Incoming Passenger Card" deklariert werden. Wichtig: Das Gepäck wird regelmäßig durchleuchtet oder von Spürhunden untersucht.
- Verkehr und Limits: In Australien herrscht Linksverkehr. Im Outback ist Vorsicht vor einspurigen Brücken über die zahlreichen Creeks geboten – vor allem wenn ein Road Train (Truck mit bis zu drei Aufliegern) naht. Die Geschwindigkeitsbegrenzung variiert: In Städten meist 50 km/h, auf Highways bis zu 110 km/h. Tankstellen können in ländlichen Regionen weit auseinanderliegen – auf unserer Tour war die Versorgung aber problemlos. Verkehrsregeln werden streng kontrolliert, besonders Alkohol- und Geschwindigkeitsverstöße. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Nachts und in der Dämmerung stellen Kängurus und andere Wildtiere ein hohes Unfallrisiko dar. Im Daintree Rainforest besonders auf den Helmkasuar aufpassen. Der riesige Laufvogel, englisch Cassowary, ist sehr selten geworden und eine Art Wappentier von Tropical North Queensland.
- Klima und Reisezeit: Das Klima in Tropical North Queensland ist tropisch und von zwei Hauptjahreszeiten geprägt: der feuchten und der trockenen Saison. Die feuchte Saison dauert von November bis April und ist geprägt von hohen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und häufigen, intensiven Regenfällen. In dieser Zeit können auch Zyklone auftreten. Die Trockenzeit von Mai bis Oktober ist ideal: angenehm warm mit geringerer Luftfeuchtigkeit und kaum Niederschlag. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr meist zwischen 20 und 30 Grad Celsius.
- Wohnmobil-Vermietungen: In Australien gibt es etliche kleine und große Reisemobil-Vermietungen. Die größte mit Station in Cairns ist THL mit ihren Marken Maui, Apollo, Britz und Mighty. Die Auswahl an Fahrzeugkategorien ist enorm. Wichtig: Nur mit 4x4-Campern darf man auch längere Strecken auf unbefestigten Straßen fahren. Mit 200 Euro pro Tag muss man für einen Vierschläfer der Premiumklasse rechnen.
- Flug und Kosten:Singapore Airlines bietet täglich zwei Nonstop-Flüge ab Frankfurt sowie je einen täglichen Nonstop-Flug ab München und Zürich nach Singapur an. Die Flugzeit bis Singapur beträgt rund 12,5 Stunden. Vom Changi Airport aus bedient die Airline wöchentlich über 130 Nonstop-Flüge nach Adelaide, Brisbane, Cairns, Darwin, Melbourne, Perth und Sydney. Die Strecke Singapur–Cairns wird viermal wöchentlich bedient. Flugzeit: rund 6,5 Stunden. Sonstige Airlines nach Cairns: Cathay Pacific und Lufthansa.
- Geld und Mobilfunk: Währung ist der Australische Dollar (AUD). Kreditkarten werden fast überall akzeptiert. Umrechnungskurs: 1 EUR = 1,66 AUD. Mobilfunk: Die Roaminggebühren für deutsche Mobilfunkverträge sind immens. Ideal für Smartphones ist eine eSIM, die einen Kartenwechsel überflüssig macht. Prepaid-eSIMs gibt es von den australischen Mobilfunkanbietern Telstra und Optus sowie von Vodafone. Klassische Prepaid-SIM-Karten gibt es in Supermärkten, an Tankstellen und Kiosken. Satellitentelefone können gemietet werden.
Unser MietMobil: Maui-Alkoven für 6
Für Familien und Gruppen bieten sich Alkoven mit sechs Sitz- und Schlafplätzen an. Maui, eine Marke aus dem THL-Verbund, vermietet Autos auf Mercedes-Sprinter- und Iveco-Daily-Basis, die nicht älter sind als zwei Jahre und über Automatik verfügen.
Die Fahrzeuge zeichnen sich durch einfache Konstruktion, aber gute Technikausstattung aus. Solar- und Klimaanlage sind ebenso Standard wie Dusche, Markise, Mikrowelle, Ofen, Radio und TV. Toaster und Wasserkocher liegen genauso bei wie (Steingut-!) Geschirr, Besteck und Bettzeug. Die Mobile haben eine große Rundsitzgruppe im Heck und eine Viererdinette. Beide können in leidlich bequeme Betten umgebaut werden. Auf den kurzen Schotterstrecken rappelt es zwar ordentlich – kaputt gegangen ist bei keinem der drei Autos etwas.
Campingplatz-Tipps für den Nordwesten Australiens
Australien ist ein Campingland: Zu rund 2.400 Parks mit Strom, Sanitäranlagen und gut ausgestatteten, überdachten Gemeinschaftsküchen kommen über 4.000 oft einfachere und damit günstigere Plätze in Naturparks. Außerdem gibt es mehr als 3.000 legale, kostenlose Free-Camping-Spots (ohne oder mit minimaler Ausstattung). Freies Wildcampen ist in Australien grundsätzlich erlaubt, solange es keine Verbotsschilder gibt, jedoch mit Einschränkungen je nach Bundesstaat und Region. In Städten und deren Vororten ist es meist verboten, während es in abgelegenen Gegenden oft toleriert wird. Öffentliche WCs und kostenlose Duschen an Stränden machen Campen dort sogar komfortabel.
QLD 3812 Cape Tribulation: Cape Tribulation Camping
Kleinerer, nur von einem Mangroven- und Palmenstreifen vom Pazifikstrand getrennter Platz im Daintree Rainforest. Stellplätze auf Wiesengelände. Pub, Rezeption mit großer Auswahl an Booklets für Ausflugstipps. Es stehen vier Sanitärgebäude mit Duschen, Toiletten und Münzwaschmaschinen/-trocknern zur Verfügung. Zwei Camp-Küchen sind mit Gasherden, Grills, Kühlschränken, Spülen und Sitzgruppen ausgestattet. Preis für eine Parzelle mit Stromanschluss: 35 AUD. Öffnungszeiten: Juni–Oktober.
Info: 3812 Cape Tribulation Road, Telefon 00617/40980077, www.capetribcamping.com.au
QLD 4871 Forsayth: Cobbold Gorge Village
Auf dem Gelände der ehemaligen Rinderfarm – in wenigen Kilometern Entfernung liegt auch die atemberaubende Cobbold Gorge (2-Stunden-Tour 117 AUD) – erstreckt sich ein weitläufiges, teils leicht terrassiertes Campinggelände. Im Bereich der Einfahrt gibt es neben dem Badesee, in dem in den Morgen- und Abendstunden auch Kängurus und Vögel ihr Bad nehmen, auch einen Pool neben der Terrasse des guten Restaurants. Die Zufahrt erfolgt über eine rund 24 Kilometer lange, breite Schotterstraße, deren Zustand je nach Wetter und Jahreszeit besser und schlechter sein kann. Achtung: Unbedingt klären, ob diese mit dem Mietfahrzeug befahren werden darf. Wer eine Mietunterkunft bucht, kann sich auch mit dem Bus aus Forsayth zum Campingplatz bringen lassen. Abends und nachts fantastische Kulisse aus Tier- und Naturgeräuschen. Eine Parzelle mit Strom für zwei Personen kostet ab 46 AUD. Das Camp ist geöffnet von April bis Oktober.
Info: Cobbold Road, Telefon 00617/40625470, www.cobboldgorge.com.au
QLD 4852 Mission Beach: Bali Hai Child Free Holiday Park
Gehobener Platz, vom 14 km langen Mission Beach durch eine wenig befahrene Straße getrennt. Wichtig zu wissen: Es sind keine Kinder erlaubt. Zur Ausstattung gehören ein gepflegter Pool, eine Gemeinschaftsküche mit Grills und ein modernes Sanitärhaus mit Waschmaschinen und Bügeleisen. Ein Supermarkt findet sich in zehn Gehminuten Entfernung. Das Hauptzentrum von Mission Beach mit Bars, Restaurants und Geschäften und sehr lebendiger Kultur ist über einen 3 km langen Strandspaziergang oder eine 5 km lange Autofahrt erreichbar. Tipp für einen eleganten Abend: das Hotel/Restaurant Elandra mit fantastischer Panoramaterrasse. Mission Beach hat mehr als 15 Campingplätze in jeder Preis- und Ausstattungskategorie. Kosten: 52 AUD für die Parzelle und zwei Personen. Ganzjährig geöffnet.
Info: 1 Wongaling Beach Rd, Telefon 00617/40689237, www.balihaiholidaypark.com.au
QLD 4871 Mount Surprise: Undara Discovery Resort
Weitläufiges Camping-Areal auf dem Gelände der Undara Experience. Feuermachen auf der Parzelle erlaubt. Einfache, aber funktionale Sanitärhäuser. Großes Open-Air-Restaurant unter einem Schutzdach. Ausflüge zu den Lava Tubes und zu Tierbeobachtungen (z. B. Fledermäuse, die aus den Lava Tubes flattern) direkt am Platz mit Bussen für 71 AUD je Ausflug und Person. Start zu mehreren ausgeschilderten Rundwanderungen (z. B. Swamp Walk, traumhaft in der Morgendämmerung). Wichtig in Australien: Vor und nach der Wanderung/Radtour immer an der Rezeption an- und zurückmelden. Darüber wird genau Buch geführt. Spezielles Highlight: das Bush-Breakfast mit Toast, Eiern, Speck und Kaffee vom offenen Feuer – unter strenger Beobachtung der frechen Kookaburras, die nur auf ihren Moment warten, etwas vom Teller zu klauen. Der Stellplatz kostet 35 AUD. Offen von Ende März bis Ende Oktober.
Info: Undara Road, Telefon 00617/40971900, www.discoveryholidayparks.com.au
QLD 4877 Port Douglas: Tropic Breeze Caravan Park
Der ganzjährig geöffnete Caravan Park ist ein Campingplatz in Port Douglas, der nur wenige Gehminuten vom bewachten, von Palmen gesäumten Four Mile Beach und dem lebendigen Stadtzentrum mit Bars, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten entfernt liegt. Zur Ausstattung gehören saubere Sanitäranlagen, eine Gemeinschaftsküche, Grillplätze, ein kleiner Pool und WLAN. Die Gartenanlage sorgt für angenehme Atmosphäre und tropische Geräuschkulisse. Die Straße dagegen ist nachts kaum zu hören. Der Park eignet sich als Ausgangspunkt für Touren zum Great Barrier Reef (Segeltrip zum Schnorcheln 323 AUD), Daintree Rainforest oder zum Mossman Gorge Cultural Center, das geführte, lehrreiche Regenwald-Spaziergänge anbietet (95 AUD). Preis: 48 AUD.
Info: 24 Davidson Street, Telefon 00617/40995299, www.tropicbreeze.com.au
QLD 4872 Walkamin: Walkamin Caravan Park
Der 10 Hektar große, ganzjährig offene, toll bepflanzte Caravan Park liegt zwischen Atherton und Mareeba auf den Atherton Tablelands. Großzügige Stellplätze auf Gras, die meisten davon mit Stromanschluss. Preis: 34 AUD. Charakteristisch: riesige, gemütliche Gemeinschaftsküche, vollgestopft mit antiken Memorabilien, Büchern und Campingführern. Grillmöglichkeiten, eine Feuerstelle und kostenloses WLAN gibt es ebenfalls.
Info: 2 Wattle Street, Telefon 00617/40933561, www.walkamincaravanpark.com.au
