Lange vor dem elektrischen Ferrari Luce lief bei Mazda bereits ein Auto mit ganz erstaunlicher Antriebstechnik vom Band – allerdings nur bis 1991.
Lange vor dem elektrischen Ferrari Luce lief bei Mazda bereits ein Auto mit ganz erstaunlicher Antriebstechnik vom Band – allerdings nur bis 1991.
Wir haben uns eines der letzten Luce-Modelle von Mazda im Automobil Museum Frey genauer angeschaut.
"Luce" ist das italienische Wort für "Licht". Es steht für Helligkeit, Klarheit und Aufbruch.
Was kaum jemand weiß: "Luce" war seit den 1960ern fast 30 Jahre lang Mazdas Oberklasse-Modell.
<p>Während andere Hersteller auf konventionelle Kolbenmotoren setzten, verbaute Mazda im Luce früh Kreiskolbenaggregate.<br></p>
Der Hauptgrund: In Japan spielte auch die Besteuerung eine Rolle: Die Rotary-Versionen lagen steuerlich günstiger als die 3,0-Liter-V6-Modelle, weshalb manche Käufer bewusst zum Turbo-Wankel griffen.
Besonders exklusiv trat der Luce Royal Classic (sowie der Limited) auf: ein rahmenloser Hardtop-Viertürer mit digitalem Tacho, elektrisch verstellbaren Ledersitzen, Kühlbox, elektronisch geregeltem Fahrwerk und zahlreichen Komfortextras.
1991 endete die Ära des Luce – und damit auch die Zeit einer viertürigen Mazda-Limousine mit Wankelmotor. Hierzulande kennt man das japanische Topmodell allerdings unter einem anderen Namen: Mazda 929. Und das lief in Folge-Generationen weiter.