Toyota steigt ab 2026 für wenigstens 5 Jahre in die australische Supercars-Meisterschaft ein.
Toyota steigt ab 2026 für wenigstens 5 Jahre in die australische Supercars-Meisterschaft ein.
Gefahren werden soll mit vier Supra-Rennwagen in zwei Teams.
Um konkurrenzfähig zu sein, muss der Toyota Supra technisch extrem umgekrempelt werden. Im Serienmodell arbeiten Vier- und Sechszylindermotoren von BMW. Für den Supercars-Einsatz wird umgerüstet auf einen V8.
Der Vollaluminium-Achtzylinder stammt in den Grundzügen aus dem Lexus LC500 und kam schon im Toyota Hilux zum Einsatz, der 2019 damit die Dakar-Rallye gewinnen konnte.
Basis für den Supra-V8 ist der von Yamaha mitentwickelte Toyota-Vollaluminiumsaugmotor 2UR-GSE, der mit einem Hubraum von 4.969 Kubikzentimetern in verschiedenen Lexus-Modellen verbaut wird. Im Lexus LC 500 bringt es das Aggregat mit Vierventiltechnik auf 464 PS und 530 Nm.
In der von Swindon Powertrain weiterentwickelten Version steigt der Hub von 89,5 auf 94 Millimeter.Der Gesamthubraum steigt so auf 5,2 Liter, das Bohrung-Hubverhältnis wird mit 94 mm zu 94 mm quadratisch. Ebenfalls überarbeitet wurden der Kurbel- und der Ventiltrieb, wobei die hydraulische variable Ventilsteuerung erhalten blieb.
Auf der Ansaugseite optimiert ein neu gestalteter Ansaugtrakt aus dem 3D-Drucker die Strömungsverhältnisse. Das Drehzahllimit wird vom Reglement vorgegeben und liegt bei 7.500 Touren. Unter dem Strich gesteht Swindon Powertrain dem V8 standfeste 600 PS zu.
Wie gut sich die Supra mit dem neuen V8 im Renneinsatz schlägt, wird sich am 20. Februar 2026 zum Saisonauftakt der Supercars-Meisterschaft zeigen.
Dann trifft der Japaner auf die Chevrolet Camaros mit 5,7 Liter-V8 und diverse Ford Mustang mit 5,4-Liter-Achtzylindern.