Rodeln: Loch peilt Olympia 2030 an
Der Rodel-Altmeister erlebte in Cortina eine Enttäuschung - nimmt aber schon die nächsten Winterspiele in den Blick.
Rodel-Altmeister Felix Loch (36) will seine Karriere bis zu den Olympischen Spielen 2030 in den französischen Alpen fortsetzen. Das teilte der Rekordweltmeister aus Berchtesgaden am Dienstag mit. "Meine letzten Olympischen Spiele... müssen noch a bisserl warten!", schrieb Loch auf Instagram: "Ich werd weitermachen - solange ich gesund und fit bin."
Er liebe seinen Sport, "und solange ich vorne mitfahren kann, werde ich alles geben, um 2030 wieder für das Team Deutschland am Start zu stehen", fügte Loch an. Die Entscheidung traf er in Abstimmung mit seiner Frau Lisa und den zwei Söhnen.
Loch war in Cortina d'Ampezzo beim Olympiasieg von Teamkollege Max Langenhan nur Sechster geworden und hatte bei Olympischen Spielen zum dritten Mal in Folge eine Enttäuschung erlebt. Schon in Pyeongchang 2018 und Peking 2022 hatte er das Podium verpasst. 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi gewann er jeweils Gold. Dazu kommt ein Olympiasieg mit der Teamstaffel 2014.
Zunächst richtet Loch aber seinen Blick auf das Ende des Olympiawinters. In St. Moritz und Altenberg geht es für ihn um den Sieg im Gesamtweltcup. Derzeit liegt er einen Punkt vor dem Olympiazweiten Jonas Müller (Österreich). "Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich nochmal den Gesamtweltcup holen kann", sagte Loch: "Dann könnte man sagen, war es eine versöhnliche Saison."