"Mit das Schönste": Hase/Volodin vermissen Olympia-Maskottchen
Nach der Paarlauf-Siegerehrung passiert den deutschen Eiskunstläufern ein ärgerliches Missgeschick.
Ihre Bronzemedaillen trugen Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin auch am Morgen nach dem dritten Platz im Paarlauf noch um den Hals, ein anderes hart verdientes Mitbringsel von den Olympischen Winterspielen in Mailand vermissten die deutschen Eiskunstläufer dagegen schmerzlich.
Die Maskottchen, die die Vize-Weltmeister am Montagabend bei der Siegerehrung erhalten hatten, gingen im Trubel verloren. "Wir waren auf dem Podium, haben dann noch Fotos gemacht. Ich habe die Maskottchen an die Bande gelegt und dann war irgendwie alles so hektisch", sagte Hase: "Wir wurden vom Eis runtergeholt, weil wir zu den Medien gehen sollten. Irgendwie haben wir sie nicht mitgenommen, das Team hat sie auch nicht mehr gefunden."
Hermelin Tina, ein Großes Wiesel mit weißem Fell, ist das Maskottchen für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo. "Ehrlich gesagt war das mit das Schönste an der Medaille, dass ich wusste, ich habe die besonderen Maskottchen bekommen. Die bekommt man ja hier im Dorf nicht mehr", sagte Hase: "Ich hoffe, dass wir die irgendwie noch finden oder einen Ersatz bekommen. Das würde ich schon sehr gern mit nach Hause nehmen."
Hase/Volodin waren am Montag zu Bronze gelaufen. Das Berliner Duo musste sich nach einer nicht fehlerfreien Kür den japanischen Weltmeistern Riku Miura/Ryuichi Kihara und Anastassia Metelkina/Luka Berulawa aus Georgien geschlagen geben.