Handball: Kieler Landin wechselt zu Aalborg
Der Olympiasieger, Welt- und Europameister verlässt Kiel nach acht Jahren. In Dänemark spielt er wieder an der Seite seines Bruders.
Handball-Rekordmeister THW Kiel verliert mit Magnus Landin zum Saisonende einen seiner Leistungsträger. Der dänische Olympiasieger, viermalige Welt- und nun auch Europameister kehrt nach acht Jahren beim THW in seine Heimat zurück und setzt seine Karriere beim dänischen Spitzenklub Aalborg Handbold fort. Dort unterschrieb der Linksaußen einen Vierjahresvertrag.
Landin spielt seit 2018 für die Kieler, nachdem er von KIF Kolding-Kopenhagen an die Förde gewechselt war. Mit dem THW gewann der Rechtshänder unter anderem drei deutsche Meisterschaften, dreimal den DHB-Pokal sowie 2020 die Champions League. Insgesamt erzielte Landin in bislang 380 Einsätzen 745 Tore für die Norddeutschen.
"Es ist kein Geheimnis, dass ich gerne beim THW Kiel geblieben wäre. Ich habe mich hier über acht Jahre hinweg sehr wohlgefühlt", sagte Landin, "aber aus verschiedenen – sportlichen wie auch persönlichen – Gründen habe ich mich nun entschieden, nach Aalborg zurückzukehren. Die Möglichkeit, noch einmal mit meinem Bruder Niklas Landin in einer Mannschaft zu spielen, bekomme ich wahrscheinlich auch nicht mehr oft geboten."
THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi meinte: "Magnus' sportliche Leistungen und Qualitäten stehen für sich. Er ist in der Mannschaft und bei den Fans zurecht sehr beliebt. Im gesamten Prozess haben wir uns regelmäßig offen und ehrlich ausgetauscht. Letztendlich konnte unser Angebot für eine Verlängerung das Gesamtpaket in Aalborg aus Heimat, Sport und Familie aber nicht schlagen."