Den 0–100-km/h-Sprint absolviert der GT-R in 3,5 Sekunden und
liegt damit 0,8 Sekunden über der äußerst optimistischen
Werksangabe. Der F-Type unterbietet die Werksangabe um ein Zehntel,
benötigt 4,0 Sekunden.
Ladedruck, Getriebe und Motoröl, Querkräfte, Kraftverteilung im
Allradsystem – all das lässt sich mit dem zentralen Display im
Nissan Cockpit in Echtzeit überwachen.
Bei der Track Edition des Nissan sind die Semislicks von Dunlop
serienmäßig. Auf trockenem warmen Asphalt lassen sie die Haftung
kaum abreißen. Bei Regen bauen sie praktisch keine auf.
Im Teillastbereich hört man den Kompressor im Jaguar heulen; bei
Volllast geht er im hämmernden V8-Schreddern unter, während der
Fünfliter ansatzlos aus dem Drehzahlkeller anschiebt.
Speziell in der Track Edition eher wenig Komfort und
ausschließlich der Fahrdynamik verpflichtet ist der Nissan ein
extrem Sportwagen. Dagegen ist der Jaguar ein echter
Gentleman-Racer, zu indirekt für die Rennstreckenhetze aber super
für's Langstrecken sausen.