Der neue EX60 (hier der Cross Country) baut auf der neuen SPA3 auf, einer kompromisslos für E-Antrieb entwickelten Architektur. Auf Wunsch hat er zwei Motoren und Allradantrieb mit bis zu 680 PS.
Der neue EX60 (hier der Cross Country) baut auf der neuen SPA3 auf, einer kompromisslos für E-Antrieb entwickelten Architektur. Auf Wunsch hat er zwei Motoren und Allradantrieb mit bis zu 680 PS.
Ohne die Offroad-Kosmetik des Cross-County sieht der neue EX60 ein wenig nach Kombi aus – die Fensterlinie und Dach liegen natürlich deutlich höher. Mit 1,68 Meter überragt der EX60 selbst den V90 um gut 20 Zentimeter. Aber Volvo will auf Basis der SPA3 auch Kombis und Limousinen bauen.
Der in der genannten Cell-to-Body-Bauweise hergestellte Akku des EX60 enthält bis zu 197 prismatische Zellen und ist integraler Bestandteil der Bodengruppe.
Auto motor und sport konnte den EX60, der auf der neuen E-Auto-Architektur SPA3 aufbaut, bereits näher begutachten.
Fast drei Meter Radstand und eine neue, flache Batterie sorgen für sehr gute Platzverhältnisse im Fond. Für flachere Modelle hat Volvo bereits Akkus mit sogenannten Fußgaragen (wie beim Porsche Taycan) vorgesehen, die für einen niedrigeren Aufsetzpunkt der Füße sorgen.
Mit der SPA3 wähnt sich Volvo am Ziel auf dem Weg zum Software Defined Vehicle. Der EX60 ist voll Over-the-Air-Update-fähig und soll dadurch immer besser werden und vor allem nicht altern. Sein Betriebssystem basiert auf Android, Maps und die KI Gemini sind integriert.
Möglich macht es eine Elektronikarchitektur mit Zentralcomputern, was Volvo Hugin Core nennt. Links im Bild Volvo Entwicklungsvorstand Anders Bell.
Der Zentralcomputer (Core Computer) kontrolliert die Assistenzsysteme und das Infotainment (UXC), die Zone Controller (außen) übernehmen alle anderen Komfort- und Fahrfunktionen.
Aus Antriebstechnik und Elektronik inkl. Software der SPA3 lassen sich laut Volvo-Chefstratege Michael Fleiss vergleichsweise einfach weitere Modelle mit anderen Karosseriekonzepten ableiten.
Karosserievarianten (hier die Struktur des EX60) lassen sich so laut Fleiss binnen zwei Jahren entwickeln.
Vermutlich käme auch bei anderen Karossen Megacasting zum Einsatz wie hier am Heck des EX60.
Statt das Heckteil der Bodengruppe aus mehr aus 100 Einzelteilen von Robotern zusammenschweißen zu lassen, entsteht es beim Megacasting aus einem Guß.
Das soll allein 70 Kilogramm an Gewicht sparen – enorm für eine Rohkarosse.
Die Anlage zur Herstellung ist allerdings groß und aufwendig.
Seit März 2025 ist Hakan Samuelson wieder CEO von Volvo. Das war er schon mal – von 2012 bis 2022. Jetzt will der 74-Jährige Volvos Transformation zum E-Auto-Hersteller zu Ende bringen.
Ab 1. Februar 2026 ist Thomas Ingenlath, zuletzt CEO von Polestar, wie Volvo eine Geely-Marke, wieder Chef-Designer von Volvo. Auch er war das schon mal (von 2012 bis 2017).
Michael Fleiss ist Chefstratege bei Volvo und ebenfalls ein Heimkehrer. Er war in verschiedensten Funktion von 2012 bis 2021 bei Volvo und ist seit September 2025 zurück.
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