Dacia hat den Elektro-Kleinwagen Spring zum Modelljahr 2026 kräftig überarbeitet. Er bleibt gerade mit Förderung das erschwinglichste E-Auto auf dem Markt.
Dacia hat den Elektro-Kleinwagen Spring zum Modelljahr 2026 kräftig überarbeitet. Er bleibt gerade mit Förderung das erschwinglichste E-Auto auf dem Markt.
Der Sandero zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Modellen Europas, der Stepway macht dabei den Löwenanteil der Verkäufe aus.
Beide Modelle bieten als Einstiegsvarianten eine rudimentäre Grundausstattung mit klarer Funktionalität, wenig Schnickschnack und immerhin schon mit manueller Klimaanlage.
Der gerade aufgefrischte Sandero wirkt insgesamt erwachsener, insbesondere in höheren Ausstattungslinien "Expression" und "Journey". Hier sind mehr Assistenzsysteme und Komfortoptionen wie Rückfahrkamera oder Klimaautomatik dabei.
Mit rund 3,70 Metern Länge ist der Spring ein echter City-Zwerg.
Vier Personen finden zwar Platz, im Fond geht es jedoch deutlich enger zu als im Sandero.
Der Kofferraum fällt für diese Fahrzeuggröße ordentlich aus, bleibt aber im Vergleich mit rund 300 Litern begrenzt.
Für den Wocheneinkauf oder das Fitnessstudio reicht das problemlos – für den Familienurlaub eher nicht – trotz kleinem Frunk unter der Vorderhaube.
Der Sandero ist allein deswegen eine Klasse größer. Mit über vier Metern Länge bietet er fünf vollwertige Sitzplätze und einen deutlich größeren Kofferraum (bis 372 Liter).
Bis auf die neuen Rückleuchten bleibt das Heck des Sandero beim Facelift unverändert.
Der Listenpreis des elektrischen Spring liegt wie erwähnt bei 18.900 Euro. Seit Januar 2026 gewährt Dacia allerdings einen Elektrobonus von 3.000 Euro bei Finanzierung oder Leasing über Mobilize Financial Services, beziehungsweise 2.500 Euro bei Barkauf.
Der Spring ist ein reiner Stromer. Seine Batterie mit rund 26 kWh Kapazität ermöglicht im WLTP-Zyklus gut 220 Kilometer Reichweite. Im Stadtverkehr fühlt sich der kleine Dacia mit 70 oder 100 E-PS durchaus agil an.
Beim Interieur des Sandero hat sich einiges getan. Die Lüftungsdüsen greifen das T-Motiv der Lichtsignatur auf.
Außerdem werden neue Stoffbezüge für Sitze, Armaturentafel und Türverkleidungen eingeführt.
Ergänzt wird das Angebot durch ein volldigitales Kombiinstrument.
Künftig gibt es die Möglichkeit, Mobiltelefone induktiv zu laden.
Die Automatikmodelle erhalten außerdem einen neuen E-Shifter statt eines konventionellen Schalthebels.
Der Sandero Stepway erhält erstmals einen Hybridantrieb.
Der als "Hybrid 155" bezeichnete Antrieb kombiniert einen Benzinmotor mit zwei Elektromotoren und ermöglicht im Stadtverkehr häufiges elektrisches Fahren.
Der Sandero zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Modellen Europas, der Stepway macht dabei den Löwenanteil der Verkäufe aus.
Das robuste Erscheinungsbild des Sandero Stepway wird durch einen neuen mattschwarzen Streifen zwischen den Rückleuchten und dem neu gestalteten Stoßfänger unterstrichen.
Der Spring ist kein vollwertiger Ersatz für jedes Auto – aber zumindest ein gutes Stadtauto mit sensationellem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Sandero bleibt dennoch das erwachsenere Auto. Mehr Platz, mehr Flexibilität, keine Reichweitenangst und universelle Einsetzbarkeit machen ihn zum besseren Erstwagen für viele Haushalte – wenn auch mit den langfristig höheren Betriebskosten.