DSV: Keine Einigung mit Stöckl als Horngacher-Nachfolger
Der Gesprächsprozess mit möglichen Kandidaten laufe, sagt Sportdirektor Horst Hüttel.
Der Deutsche Skiverband (DSV) hat Meldungen dementiert, nach denen der Österreicher Alexander Stöckl als Nachfolger von Stefan Horngacher als Skisprung-Bundestrainer der Männer praktisch feststehe. "Das kann ich dementieren, dass es eine Einigung gibt", sagte Sportdirektor Horst Hüttel dem SID am Dienstagmorgen in Val di Fiemme.
"Der Gesprächsprozess" mit möglichen Kandidaten "laufe", sagte Hüttel, "wir wollen hier aber den Fokus auf die Olympischen Spiele legen."
Die norwegische Zeitung Dagbladet hatte berichtet, dass der Österreicher Stöckl einer der Topkandidaten auf den Cheftrainer-Posten sei, den sein Landsmann Horngacher zum Saisonende nach knapp sieben Jahren abgibt. Der DSV will den Nachfolger Horngachers, der am Montag mit dem Olympia-Gold von Philipp Raimund den größten Erfolg seiner Amtszeit gefeiert hatte, noch vor Saisonende bekannt geben.
Stöckl (56) war von 2011 bis 2024 Nationaltrainer Norwegens, ehe er dort im Streit schied. Danach arbeitete er glücklos als Sportdirektor in Polens Nationalteam, derzeit ist der Berater in Kasachstans Mannschaft.