"Gesund durchkommen": Biathleten setzen auf Maske
Das DSV-Team will sich bei den Winterspielen nicht von Krankheiten ausbremsen lassen.
Sie ist dieser Tage der treue Begleiter der deutschen Biathleten. Ob bei einer Mannschaftsbesprechung vor dem Wettkampf oder den Feierlichkeiten im Hotel nach Bronze in der Mixed-Staffel, die schützende Maske darf dabei nicht fehlen. "Im Hygienekonzept bei uns im Team ist es oberste Priorität, dass jeder gesund durchkommt", sagte Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß in der ARD: "Wir sind überzeugt, dass wir gesund durchkommen. Und wenn man dafür Masken tragen muss, ist das nicht so schlimm."
Vor allem die Bayerin war in der Vergangenheit immer wieder von Krankheiten ausgebremst worden. Bei ihren letzten Winterspielen hat sie nun große Ziele, Preuß will unbedingt noch eine Einzelmedaille gewinnen. Da darf die Gesundheit keinen Strich durch die Rechnung machen.
"Wenn ich jetzt irgendetwas habe, einen Schnupfen oder einen Husten, dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren", sagte David Zobel, der am Dienstag (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) als einer von vier Athleten des Deutschen Skiverbandes (DSV) im Einzel über 20 Kilometer an den Start gehen wird: "Und von dem her ist das ein Konsens, den wir im ganzen Team getroffen haben."
Als Beispiel nannte Zobel den Norovirus-Ausbruch bei den finnischen Eishockey-Frauen. Weil ein Großteil des Teams von der Durchfallerkrankung betroffen war, musste das für den vergangenen Donnerstag geplante Duell gegen Kanada um eine Woche verlegt werden. "Dann werden die ganzen Maskenkritiker relativ schnell leise", sagte der 29-Jährige.