Heimspiel in Trier: Saarbrücken will ins Final Four
Die Saarländer müssen wegen Fasching ausweichen. Das soll sie aber nicht vom Ziel abhalten.
Der 1. FC Saarbrücken will in der Tischtennis-Champions-League dem vierten Titelgewinn nacheinander trotz ungewohnter Umgebung einen weiteren Schritt näherkommen. Da die als Heimspielstätte für die Königsklasse gemeldete Saarlandhalle mit Faschingsveranstaltungen belegt ist, muss der FCS für das Viertelfinal-Rückspiel gegen GV Hennebont in die 93 Kilometer entfernte SWT-Arena in Trier ausweichen. Dies sei "eine für alle Seiten gute Lösung", sagte Teammanager Nico Barrois, der trotz der Entfernung weit über 3000 Fans erwartet.
Die Vorzeichen sind nach dem 3:0 im Hinspiel in Frankreich bestens, bereits eine 2:3-Niederlage würde zum Einzug ins Final Four reichen. Zudem können die Topspieler Fan Zhendong aus China und der Schwede Truls Möregardh am Freitag dabei sein. "Mit Fan bin ich sehr zuversichtlich, dass wir ins Finalturnier kommen", sagte Möregardh, der in Paris das Olympia-Finale gegen den Chinesen verloren hatte: "Damals hätte ich mir nie träumen lassen, mal mit ihm in einer Mannschaft zu spielen."
Ebenfalls den Einzug in das für den 16. und 17. Mai angesetzte Final Four peilt Borussia Düsseldorf an. Die Rheinländer gewannen im Hinspiel das deutsche Duell gegen Post SV Mühlhausen mit 3:0, also reicht ebenfalls eine 2:3-Niederlage im Rückspiel. "Wir können mit einem guten Gefühl in die Begegnung gehen", sagte der schwedische Profi Anton Källberg: "Im Hinspiel in Mühlhausen haben wir alle gut gespielt und so können wir mit viel Selbstvertrauen auftreten."
Am Sonntag (13.00 Uhr/Dyn) treffen in der TTBL dann die Saarbrücker und Düsseldorfer im Prestigeduell aufeinander. Wegen des erwarteten Fanandrangs aufgrund des Einsatzes von Fan Zhendong zieht die Borussia dafür sogar ins größere Castello um.