DBS erhält zwei Wildcards für Paralympics
Das Aufgebot des Deutschen Behindertensportverbands für Norditalien wächst von 38 auf 40 Athletinnen und Athleten. Mehr waren es nur einmal.
Das deutsche Aufgebot für die Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo ist angewachsen. Wie der Deutsche Behindertensportverband (DBS) mitteilte, erhielten die 17 Jahre alte alpine Skirennfahrerin Maya Fügenschuh sowie der nordische Athlet Steffen Lehmker jeweils eine Wildcard für die Spiele (6. bis 15. März).
Mit den beiden Nachrückern werden insgesamt 40 Athletinnen und Athleten für den DBS in Norditalien am Start sein, dazu kommen acht Guides. Mehr waren es nur in Lillehammer 1994 (43), in Nagano 1998 waren ebenfalls 40 Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland mit dabei.
"Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir noch zwei weitere Startplätze erhalten haben und sich die Mannschaft damit nochmal vergrößert", sagte Marc Möllmann, Vorstand Leistungssport und Chef de Mission.
Für Fügenschuh sind es die ersten Winterspiele, sie wird zugleich die jüngste Athletin im Team D sein. Auf der Piste wird die sehbehinderte Allgäuerin von Guide Johanna Holzmann unterstützt, die in Peking 2022 bei Olympia im Skicross teilgenommen hatte. Lehmker ist zum zweiten Mal bei den Winterspielen dabei. 2018 in Pyeongchang hatte der mittlerweile 37-Jährige mit der Langlauf-Staffel Bronze gewonnen.