Falscher Polizeibeamter erbeutet Schmuck und Bargeld - Polizei sucht Zeugen
Am Dienstag, den 10. Februar 2026, wurde eine Seniorin Opfer eines Betrugs durch einen falschen Polizeibeamten.
Fußgönheim (ots) - Gegen 09:30 Uhr erhielt sie einen Anruf auf ihrem Festnetzanschluss. Der Anrufer gab sich als Beamter der Polizeidirektion Maxdorf aus und erklärte, in der Nachbarschaft seien vermehrt Einbrüche verübt worden. Aus diesem Grund solle sie ihre Wertgegenstände besonders sicher verwahren.
Im Gespräch erkundigte sich der Täter, ob die Seniorin Wertgegenstände zu Hause aufbewahre. Nachdem sie dies bestätigte und Bargeld sowie Goldschmuck erwähnte, bot der angebliche Polizeibeamte an, einen Kollegen vorbeizuschicken, der die Wertgegenstände abholen und sicher bei der Polizei verwahren könne. Die Seniorin ging darauf ein und verpackte Goldschmuck sowie Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro in einer Papiertüte.
Kurz darauf erschien ein Mann an ihrer Wohnungstür, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er wurde als etwa 30 bis 40 Jahre alt beschrieben, trug dunkle Kleidung, hatte an seiner rechten Hand einen schwarzen Handschuh und nutzte eine Hörsprechgarnitur. Der Mann betrat die Wohnung, nahm die vorbereitete Tüte entgegen und verließ das Anwesen anschließend in unbekannte Richtung.
Nachdem der vermeintliche Beamte die Wohnung verlassen hatte, kamen der Seniorin Zweifel an der Echtheit des Einsatzes. Sie verständigte im Anschluss die Polizei.
Wer hat am 10.02.2026 im Bereich der Kalmitstraße in Füßgönheim verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann Angaben zu dem beschriebenen Abholer machen?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963- 23312 oder per E-Mail [email protected] entgegen.
Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am
Telefon zu schützen:
- Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.
- Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110
an.
- Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte!
- Die Polizei wird Sie niemals dazu auffordern, Geld oder
Wertsachen herauszugeben.
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon mit den
Worten "Rate mal, wer hier spricht!" oder ähnlichen
Formulierungen meldet, ohne sich selbst namentlich vorzustellen.
- Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Geben Sie bei Rückfragen an
die Polizei die Telefonnummer der örtlichen Dienststelle selbst
über die Tasten ein.
- Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren Sie Ihre
örtlich zuständige Polizeidienststelle oder melden Sie den
Sachverhalt über unserer Online-Wache:
www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/.
- Im Notfall wählen Sie die 110, Notruf Polizei!
- Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621
963-21177, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen
kann.
Im Gespräch erkundigte sich der Täter, ob die Seniorin Wertgegenstände zu Hause aufbewahre. Nachdem sie dies bestätigte und Bargeld sowie Goldschmuck erwähnte, bot der angebliche Polizeibeamte an, einen Kollegen vorbeizuschicken, der die Wertgegenstände abholen und sicher bei der Polizei verwahren könne. Die Seniorin ging darauf ein und verpackte Goldschmuck sowie Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro in einer Papiertüte.
Kurz darauf erschien ein Mann an ihrer Wohnungstür, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er wurde als etwa 30 bis 40 Jahre alt beschrieben, trug dunkle Kleidung, hatte an seiner rechten Hand einen schwarzen Handschuh und nutzte eine Hörsprechgarnitur. Der Mann betrat die Wohnung, nahm die vorbereitete Tüte entgegen und verließ das Anwesen anschließend in unbekannte Richtung.
Nachdem der vermeintliche Beamte die Wohnung verlassen hatte, kamen der Seniorin Zweifel an der Echtheit des Einsatzes. Sie verständigte im Anschluss die Polizei.
Wer hat am 10.02.2026 im Bereich der Kalmitstraße in Füßgönheim verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann Angaben zu dem beschriebenen Abholer machen?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963- 23312 oder per E-Mail [email protected] entgegen.
Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am
Telefon zu schützen:
- Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.
- Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110
an.
- Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte!
- Die Polizei wird Sie niemals dazu auffordern, Geld oder
Wertsachen herauszugeben.
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon mit den
Worten "Rate mal, wer hier spricht!" oder ähnlichen
Formulierungen meldet, ohne sich selbst namentlich vorzustellen.
- Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Geben Sie bei Rückfragen an
die Polizei die Telefonnummer der örtlichen Dienststelle selbst
über die Tasten ein.
- Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren Sie Ihre
örtlich zuständige Polizeidienststelle oder melden Sie den
Sachverhalt über unserer Online-Wache:
www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/.
- Im Notfall wählen Sie die 110, Notruf Polizei!
- Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621
963-21177, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen
kann.
Quelle: Rheinland-Pfalz