Aktuelle Warnung vor Telefonbetrug
Aktuell wurden der Polizei Ludwigshafen zwei betrügerische Anrufe im Stadtteil Ludwigshafen-Maudach gemeldet (13.02.2026).
Ludwigshafen (ots) - Die Betrüger haben sich in beiden Fällen als falsche Polizeibeamte ausgegeben und versucht, an Wertgegenstände der Opfer zu gelangen. Die Angerufenen bemerkten den Betrugsversuch und meldeten die Anrufe bei der Polizei.
Auch in den vergangenen Tagen und Wochen hat die Polizei mehrere betrügerische Anrufe registriert, bei denen insbesondere lebensältere Menschen telefonisch oder digital ins Visier krimineller Täter gerieten.
Betrüger treten meist unter anderem als "falsche Polizeibeamte", "falsche Enkel", "Bankmitarbeitende" oder "Technik-Support" auf und nutzen immer neue Methoden, um an Geld oder Wertgegenstände ihrer Opfer zu gelangen. Trotz bereits großer Sensibilität gelingt es den Tätern in Einzelfällen weiterhin, hohe Summen zu erbeuten.
Polizeiliche Maßnahmen
Um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen, hat die Polizei ihre Maßnahmen deutlich intensiviert. Ein zentraler Baustein ist die Prävention: Über die kostenlose Telefonhotline 0621 963 21177 stehen Präventionsexperten für Fragen rund um aktuelle Betrugsmaschen wie "Falsche Polizeibeamte", "Enkeltrick", "Schockanrufe" oder "Falsche Microsoft Mitarbeiter" zur Verfügung und geben konkrete Hinweise zum Selbstschutz. Ergänzend dazu führt die Polizei bei akuten Häufungen von Telefonbetrugsfällen verstärkte Kontrollen in den betroffenen Gebieten durch und veröffentlicht zeitnah Warnmeldungen, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Darüber hinaus finden regelmäßig Präventionsveranstaltungen in Gemeinden, Senioreneinrichtungen und weiteren öffentlichen Einrichtungen statt, bei denen aktuelle Betrugsphänomene erläutert und praktische Verhaltenstipps vermittelt werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit ist die Ausbildung von Seniorensicherheitsberaterinnen und -beratern. Diese ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger werden geschult, typische Anzeichen von Betrugsdelikten zu erkennen und ihr Wissen als Multiplikatoren weiterzugeben. Zusätzlich arbeitet die Polizei eng mit Banken und Taxiunternehmen zusammen. Mitarbeitende dieser Branchen werden im Rahmen von Präventionsvorträgen sensibilisiert und erhalten konkrete Handlungsempfehlungen, um verdächtige Situationen frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren.
Typische Betrugsmaschen
Die Täter nutzen vielfältige Varianten, darunter:
- Gewinnversprechen: Vorauszahlungen für angebliche Gewinne.
- Falsche Amtspersonen: Anrufe von angeblichen Notaren,
Gerichtsvollziehern oder Rechtsanwälten.
- Falsche Polizeibeamte: Warnungen vor angeblichen Einbrüchen,
verbunden mit der Aufforderung, Geld an Boten zu übergeben.
- Enkeltrick / WhatsApp Betrug: Vortäuschen einer Notlage eines
angeblichen Angehörigen.
- Kombinationsbetrug: Abfolge aus falschem Angehörigen und
falscher Amtsperson.
- Falsche Microsoft Mitarbeiter: Angebliche Virenwarnungen und
Forderung nach Fernzugriff auf den Computer.
So schützen Sie sich:
- Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.
- Legen Sie auf, wenn Sie zur Eingabe der 110 über die
Rückruftaste aufgefordert werden.
- Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen etwas merkwürdig
vorkommt.
- Geben Sie keine persönlichen Daten an unbekannte Personen
weiter.
- Die Polizei holt niemals Geld, EC-Karten oder Wertsachen ab.
- Lassen Sie Ihre Telefonnummer aus öffentlichen Verzeichnissen
löschen.
- Erstatten Sie Anzeige - persönlich oder über die Onlinewache.
- Bei angeblichen Microsoft Anrufen: Keine Software installieren,
keine Zugriffe erlauben; im Zweifel Passwörter ändern und Gerät
vom Internet trennen.
Gemeinsam gegen Betrug
Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere ältere Angehörige und Nachbarn über aktuelle Betrugsmaschen zu informieren. Jede aufgeklärte Person trägt zur Sicherheit der Gemeinschaft bei.
Auch in den vergangenen Tagen und Wochen hat die Polizei mehrere betrügerische Anrufe registriert, bei denen insbesondere lebensältere Menschen telefonisch oder digital ins Visier krimineller Täter gerieten.
Betrüger treten meist unter anderem als "falsche Polizeibeamte", "falsche Enkel", "Bankmitarbeitende" oder "Technik-Support" auf und nutzen immer neue Methoden, um an Geld oder Wertgegenstände ihrer Opfer zu gelangen. Trotz bereits großer Sensibilität gelingt es den Tätern in Einzelfällen weiterhin, hohe Summen zu erbeuten.
Polizeiliche Maßnahmen
Um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen, hat die Polizei ihre Maßnahmen deutlich intensiviert. Ein zentraler Baustein ist die Prävention: Über die kostenlose Telefonhotline 0621 963 21177 stehen Präventionsexperten für Fragen rund um aktuelle Betrugsmaschen wie "Falsche Polizeibeamte", "Enkeltrick", "Schockanrufe" oder "Falsche Microsoft Mitarbeiter" zur Verfügung und geben konkrete Hinweise zum Selbstschutz. Ergänzend dazu führt die Polizei bei akuten Häufungen von Telefonbetrugsfällen verstärkte Kontrollen in den betroffenen Gebieten durch und veröffentlicht zeitnah Warnmeldungen, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Darüber hinaus finden regelmäßig Präventionsveranstaltungen in Gemeinden, Senioreneinrichtungen und weiteren öffentlichen Einrichtungen statt, bei denen aktuelle Betrugsphänomene erläutert und praktische Verhaltenstipps vermittelt werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit ist die Ausbildung von Seniorensicherheitsberaterinnen und -beratern. Diese ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger werden geschult, typische Anzeichen von Betrugsdelikten zu erkennen und ihr Wissen als Multiplikatoren weiterzugeben. Zusätzlich arbeitet die Polizei eng mit Banken und Taxiunternehmen zusammen. Mitarbeitende dieser Branchen werden im Rahmen von Präventionsvorträgen sensibilisiert und erhalten konkrete Handlungsempfehlungen, um verdächtige Situationen frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren.
Typische Betrugsmaschen
Die Täter nutzen vielfältige Varianten, darunter:
- Gewinnversprechen: Vorauszahlungen für angebliche Gewinne.
- Falsche Amtspersonen: Anrufe von angeblichen Notaren,
Gerichtsvollziehern oder Rechtsanwälten.
- Falsche Polizeibeamte: Warnungen vor angeblichen Einbrüchen,
verbunden mit der Aufforderung, Geld an Boten zu übergeben.
- Enkeltrick / WhatsApp Betrug: Vortäuschen einer Notlage eines
angeblichen Angehörigen.
- Kombinationsbetrug: Abfolge aus falschem Angehörigen und
falscher Amtsperson.
- Falsche Microsoft Mitarbeiter: Angebliche Virenwarnungen und
Forderung nach Fernzugriff auf den Computer.
So schützen Sie sich:
- Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.
- Legen Sie auf, wenn Sie zur Eingabe der 110 über die
Rückruftaste aufgefordert werden.
- Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen etwas merkwürdig
vorkommt.
- Geben Sie keine persönlichen Daten an unbekannte Personen
weiter.
- Die Polizei holt niemals Geld, EC-Karten oder Wertsachen ab.
- Lassen Sie Ihre Telefonnummer aus öffentlichen Verzeichnissen
löschen.
- Erstatten Sie Anzeige - persönlich oder über die Onlinewache.
- Bei angeblichen Microsoft Anrufen: Keine Software installieren,
keine Zugriffe erlauben; im Zweifel Passwörter ändern und Gerät
vom Internet trennen.
Gemeinsam gegen Betrug
Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere ältere Angehörige und Nachbarn über aktuelle Betrugsmaschen zu informieren. Jede aufgeklärte Person trägt zur Sicherheit der Gemeinschaft bei.
Quelle: Rheinland-Pfalz