Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Frankfurt (Oder) deckt neun Fälle illegaler Beschäftigung auf
Am 27.01.2026 gegen 09:45 Uhr kontrollierten Bedienstete der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Frankfurt (Oder) einen Gewerbebetrieb in Pinnow (Uckermark).
Frankfurt (Oder) (ots) - Dabei trafen sie in zwei Werkshallen Arbeitnehmer verschiedener Nationalitäten an. Darunter waren auch sieben indische und zwei bosnische Staatsbürger, die lediglich einen slowenischen bzw. kroatischen Aufenthaltstitel mit Arbeitserlaubnis vorweisen konnten. Damit ist die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in Deutschland nicht gestattet. Sie führten jedoch Metallbauarbeiten aus, so dass für sie der Status von Touristen nicht mehr galt. Sie hielten sich somit illegal in Deutschland auf.
Bei der anschließenden Begehung der Unterkünfte stellte sich die prekäre Wohnsituation der Arbeitnehmer heraus. So waren in drei Zimmern 19 Betten, teilweise Doppelstockbetten, mit lediglich einem Schrank für jede Person als notdürftige Abgrenzung zum Mitbewohner vorhanden. Die Zimmer waren stark mit Ungeziefer belastet. Für Lebensmittel standen kaum Lager- und Zubereitungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Im Anschluss an die Kontrolle wurden die neun Arbeitnehmer zur Zentralen Ausländerbehörde nach Berlin-Schönefeld, mit der die Finanzkontrolle Schwarzarbeit eng zusammenarbeitet, überführt und zum Sachverhalt vernommen.
Die bosnischen Staatsbürger erhielten eine Aufforderung zur Ausreise aus dem Bundesgebiet in ihr Herkunftsland. Die indischen Staatsangehörigen verblieben bei der Ausländerbehörde und warten auf deren Entscheidung.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ermittelt nun, wer der tatsächliche Arbeitgeber ist. Insofern schließen sich hier weitere Ermittlungen an.
Bei der anschließenden Begehung der Unterkünfte stellte sich die prekäre Wohnsituation der Arbeitnehmer heraus. So waren in drei Zimmern 19 Betten, teilweise Doppelstockbetten, mit lediglich einem Schrank für jede Person als notdürftige Abgrenzung zum Mitbewohner vorhanden. Die Zimmer waren stark mit Ungeziefer belastet. Für Lebensmittel standen kaum Lager- und Zubereitungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Im Anschluss an die Kontrolle wurden die neun Arbeitnehmer zur Zentralen Ausländerbehörde nach Berlin-Schönefeld, mit der die Finanzkontrolle Schwarzarbeit eng zusammenarbeitet, überführt und zum Sachverhalt vernommen.
Die bosnischen Staatsbürger erhielten eine Aufforderung zur Ausreise aus dem Bundesgebiet in ihr Herkunftsland. Die indischen Staatsangehörigen verblieben bei der Ausländerbehörde und warten auf deren Entscheidung.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ermittelt nun, wer der tatsächliche Arbeitgeber ist. Insofern schließen sich hier weitere Ermittlungen an.
Quelle: Brandenburg