Welche Schritte gehören in der Werkstatt zur fachmännischen Annahme des Autos?
Welche Schritte gehören in der Werkstatt zur fachmännischen Annahme des Autos?
Probleme und Schäden fallen nur auf, wenn die Werkstatt die Fahrzeugannahme umfassend abwickelt.
Egal, ob Inspektion oder Reparaturauftrag– wenn Sie Ihr Fahrzeug bei der Werkstatt abgeben, sollten die Profis einen guten Eindruck hinterlassen. Auf diese Punkte bei der Fahrzeugannahme kommt es an.
Warum eine Direktannahme empfehlenswert ist
Je besser Ihr Fahrzeug in der Werkstatt Ihres Vertrauens gecheckt wird, desto sicherer können Sie sein, dass es bei einer Wartung oder Inspektion wirklich bestens versorgt bzw. repariert wird. Damit das für die Autos im Fuhrpark optimal läuft, ist es gut, zu wissen, worauf es bei einer fachmännischen Fahrzeugannahme ankommt.
Besonders empfehlenswert ist gerade bei Wartungen eine Direktannahme. Sie kostet den Kunden zwar etwas Zeit, dafür erfährt er hier transparent, was bei seinem Fahrzeug Sache ist und welche Arbeiten ausgeführt werden sollten. Dabei schauen ein Werkstattmitarbeiter und der Kunde das in der Regel auf der Hebebühne befindliche Fahrzeug gemeinsam durch und man erhält viele Informationen zum aktuellen Zustand der Fahrzeugteile. Zum Beispiel werden Achsen und Radaufhängung, Federung, Bremsen oder die Lichtanlage sowie Flüssigkeiten angeschaut.
Meist erfolgt das inzwischen mit einer Diagnosecheckliste auf einem Tablet. Vorteil der Direktannahme ist, dass hier der Kontakt zwischen Profi und Laie gestärkt wird und das auch bei der weiteren Abwicklung des Auftrags von Vorteil ist, zum Beispiel, weil man gemeinsam genau planen kann, was etwa bei Reparaturen gemacht wird. Eine gute Werkstatt bietet diesen Check-up kostenlos an. Sollten an bestimmten Teilen Probleme erkennbar sein, wird eine eingehendere Diagnose gemacht.
Von der Sichtprüfung bis zur Testfahrt
Auch wenn Sie als Kunde auf eine Direktannahme verzichten, gehört es zum grundlegenden Teil einer guten Fahrzeugannahme, dass das Auto zu Beginn vom Mechaniker gründlich in Augenschein genommen wird und dabei etwaige Schäden oder Reparaturbedarf vermerkt werden. Weiterhin sollten die wichtigsten Funktionen wie Bremsen, Beleuchtung oder Lenkung getestet sowie eine Testfahrt gemacht werden. Bei der Fahrt kann die Werkstatt checken, ob das Fahrzeug rund läuft und verräterische Details wie etwa seltsame Geräusche oder merkwürdiges Fahrverhalten fallen auf.
Liegen schließlich alle Ergebnisse von Check-up, Testfahrt und etwaiger Fehlerdiagnose vor, muss die Werkstatt Sie über Art, Umfang und Kosten der Arbeiten bzw. Reparaturen informieren. Achten Sie hier auf einen schriftlichen Kostenvoranschlag sowie auf eine Durchschrift der Auftragsbestätigung, die eine schriftliche Höchstgrenze der Reparaturkosten enthalten sollte.
